ESC 2026: ORF vermeldet Pausen-Line-up: Einige Überraschungen dabei

ESC 2026 in Wien bringt Legenden wie Vicky Leandros, Rybak und Mutzke auf die Bühne. Alle Infos zum großen All-Star-Finale.

ROLLING STONE Badge
Empfehlungen der Redaktion

Der ORF hat bestätigt, dass Vicky Leandros das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien eröffnen wird. Gleichzeitig kündigt der Sender für das Finale am 16. Mai ein Aufgebot an, das sich wie eine konzentrierte Sammlung prägender ESC-Künstler liest. Auch aus Deutschland ist ein Name dabei, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war: Max Mutzke.  Im Mittelpunkt des Finalabends steht der Interval Act „Celebration! – The Ultimate Eurovision All-Stars Reunion“. Dort kommen zahlreiche Gesichter des Wettbewerbs zusammen und führen das Publikum durch unterschiedliche Phasen der ESC-Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte spannt.

Ein Abend als Zeitreise durch den ESC

Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Alexander Rybak (Gewinner 2009), Lordi (Gewinner 2006), Ruslana (Gewinnerin 2004) sowie Verka Serduchka. Ergänzt wird dieses Feld durch Kristian Kostov (zweiter Platz 2017), Miriana Conte (für Malta 2025) und Erika Vikman. Letztere kehrt nach ihrem Auftritt 2025 direkt wieder zurück und wird nicht nur auf der großen Bühne stehen, sondern zusätzlich im Euroclub auftreten.

Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick besonders auf Max Mutzke. Sein Beitrag „Can’t Wait Until Tonight“ brachte ihm 2004 einen achten Platz ein und gehört damit zu den erfolgreicheren deutschen Ergebnissen der jüngeren ESC-Geschichte.

Fokus auf Deutschland und die Ukraine

Auffällig ist zudem die deutliche Präsenz ukrainischer Künstler im Line-up. Mit Ruslana und Verka Serduchka stehen zwei der bekanntesten Vertreter des Landes gemeinsam auf der Bühne. Beide sind seit Jahren feste Bestandteile des ESC-Universums. Im fünften Jahr des Krieges in der Ukraine lässt sich ihre Teilnahme auch als symbolische Geste verstehen.

Neben den ESC-Veteranen setzt der ORF auch auf zusätzliche musikalische Akzente. So wird Parov Stelar auftreten, während JJ, der Österreich im Vorjahr den Sieg sicherte und den Wettbewerb damit nach Wien brachte, neues Material präsentieren wird.

Rückkehr an den Anfang einer großen Karriere

Vicky Leandros eröffnet das Halbfinale mit einer neu gestalteten Fassung von „L’amour est bleu“. Fast sechs Jahrzehnte nach ihrem ersten ESC-Auftritt kehrt sie damit an den Ort zurück, an dem ihre internationale Karriere ihren Anfang nahm. 1972 gewann sie für Luxemburg mit „Après toi“.