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Eurosonic / Noorderslag Tag 3: „I hope you’re not those shady industry types!“

Wir waren für Sie auf dem holländischen Festival Eurosonic / Noorderslag und berichteten täglich. Lesen Sie hier den Bericht des ersten Tages und hier den des zweiten Tages. Alle Fotos zum Eurosonic / Noorderslag finden Sie in der Galerie oben. Hier nun der abschließende Bericht:

Man schleppt sich so durch den Tag – das schlechte Gewissen und den Kater der Vorabends im Gepäck. Man streift durch die schöne Innenstadt Groningens, zuckt immer wieder zusammen, wenn man die ungeschriebene Regel am eigenen Leibe erfährt, dass ein Zebrastreifen keinen Fahrradfahrer ins Bremsen bringen kann, leidet still und pathetisch vor sich hin und seufzt vielleicht gar mal, dass es jetzt ja schon wieder mit all diesen Bands losgeht. Und spätestens da sollte man innehalten, durchatmen – und sich bewusst machen, unter welchen Luxussorgen man hier leidet: Eine ganze Stadt voller Konzerte? Namen, die es noch zu entdecken gibt? Topchecker-Empfehlungen? Und da nölt man rum? Also: Wehleidigkeit abstellen – und sich wieder ins Geschehen stürzen.

Inzwischen denkt man dabei ja schon taktisch: Schaut, welche Bands man schon am Nachmittag im Plato-Plattenladen spielen sehen kann, weil man weiß, dass man abends sonst wieder in einer lange Schlange verendet und die Musik nur durch Wände hören kann. Veronica Falls waren solche Kandidaten: Die muss man ja unserer Leserschaft nicht mehr vorstellen, seit Wolfgang Doebeling ein Hohelied auf ihre Single „Found Love In A Graveyard“ gesungen hat. Auch das Groninger Publikum wusste um die Qualitäten der Band um Roxanne Clifford und James Hoar – dementsprechend voll war es abends im De Spieghel. Oder vielmehr: Vor dem De Spieghel, denn schon ab Baxter Dury, den man ebenfalls nachmittags bereits bei Plato Records sehen konnte, war kein Einlass mehr möglich für eine lange Zeit. Schade, eigenlich – seinen schnodderigen britischen Gesang, der ein wenig an The Streets in Lo-Fi denken lässt, hätte man gerne mal live gehört. In der Kneipenatmosphäre des De Spieghel, konnte man sich das gut vorstellen.



Veranstalter Krägeloh über „Watt En Schlick“ 2021: „underpromise, overdeliver“

Wie alle Musikfestivals kann auch das „Watt En Schlick Fest“, kurz WES, in diesem Sommer wegen Corona nicht stattfinden. Was macht das mit den Organisatoren, wie geht man mit dem Ausfall um? Wir sprachen mit dem Veranstalter des dreitägigen Events in Dangast an der Nordseeküste, Till Krägeloh, über Enttäuschungen 2020 – und Hoffnungen für 2021. Wie würden Sie die letzten zwei Monate beschreiben mit den Aufs und Abs – wann kam zum ersten Mal der Gedanke: Das könnte eng werden mit einem Festival 2020? Ich befinde mich jetzt seit sieben Wochen im Home-Office und irgendwie wollte ich es am Anfang…
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