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Eurovision Song Contest (ESC) in Malmö: unsere Gewinner

🔥Xavier Naidoo im „Musikexpress“: „Ich bin Rassist, aber …“

Es gibt kaum Gemütlicheres. Wenn einem Peter Urban mit seiner beruhigenden Stimme wieder süffisante Kommentare unterjubelt, wenn die Mehrzweckhalle zur Mega-Licht-Ballons-Neonröhren-Superpartybühne wird, wenn sich irre Kostüme, schrecklich schöne Songs und übertrieben gute Laune treffen, dann ist es wieder so weit: Eurovision Song Contest! 26 Länder treten am Sonnabend in Malmö an, um die Vorjahressiegerin Loreen zu beerben.

Wer hat die besten Chancen, wer gar keine? Birgit Fuß hat sich die Gewinner der beiden Halbfinale und die sechs schon gesetzten Acts angesehen.

Armenien: Dorians – „Lonely Planet“

Irre: eine ganz normale Rockband! Allerdings mit prominenter Unterstützung: Der Song wurde von Tony Iommi komponiert, kommt aber trotzdem nicht recht in die Hufe – was den zappeligen Sänger irgendwann selbst zu stören scheint, also knödelt er noch verzweifelter. Schade.

Aserbaidschan: Farid Mammadov – „Hold Me“

Die Haare stehen ihm zu Berge, aber die Ballade sitzt: Der geschmeidige Sänger macht nichts falsch, doch der Song ist einfach nichts Richtiges. Bei so viel Durchschnittlichkeit hilft auch die gelenkige Tänzerin im Glaskasten nicht mehr.

Belgien: Roberto Bellarosa – „Love Kills“

Der erst 18-jährige belgische „The Voice“-Gewinner schielte zwar etwas erschrocken in die Kamera und sein Englisch ist auch ein bisschen skurril, aber der dynamische Popsong hat was. Für eine hohe Platzierung allerdings wahrscheinlich zu wenig Wumms.

Dänemark: Emmelie de Forest – „Only Teardrops“

Bei der dänischen Shakira sind die Augenbrauen ausdrucksstärker als die Stimme, aber der klassische Popsong ist schon beim ersten Hören ein Ohrwurm – und die feschen Trommler können auch noch flöten. Ich setze auf die Waldfee: Könnte für den Sieg reichen!

Deutschland: Cascada – „Glorious“

Was letztes Jahr gewonnen hat, kann dieses Jahr doch nicht schlecht sein. Oder? Ein Platz in den Top Ten sollte drin sein für die selbstbewusste Natalie Horler und ihren wuchtigen Dance-Track, der keine Fragen offen lässt (was wohl auch für ihr Kleid gelten wird).



ABBA: „Waterloo“ beliebtester Eurovision-Song aller Zeiten – Rede von Ulvaeus

ABBAs „Waterloo“ ist offiziell der beliebteste Eurovision-Song aller Zeiten – zumindest in Großbritannien. Im Rahmen des BBC-Fernsehspecials „Come Together“ stimmte das britische Publikum vergangenen Samstag über Eurovision-Auftritte der vergangenen Jahre ab. Zur Auswahl stand den Zuschauern eine Liste an Auftritten, die von verschiedenen Musikexperten und Promis zusammengestellt wurde. Absehbarer Sieger des Votings war die schwedische Pop-Gruppe ABBA, die mit ihrem Welthit „Waterloo“ 1974 die Eurovision Song Contest-Trophäe mit nach Hause nehmen durfte. Auch Fernsehmoderator Graham Norton, der durch den Abend begleitete, gab sich wenig überrascht über das Ergebnis: „Natürlich ist es Abba, es wird immer Abba sein“, sagte er, als…
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