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Funny van Dannen beim ROLLING STONE Weekender: Bierseligkeit und Anarchie

Kein anderer deutscher Liedermacher zelebriert einen so lustvollen Dilettantismus, eine so kreative Einfallslosigkeit wie Funny van Dannen. Ein paar Folk-Muster, zwei, drei Schlagermelodien: Daraus variiert er seit Mitte der Neunziger Stücke zwischen Groteske und Protest-Song.

Dass er damit nicht nur Lacher provoziert, sondern auch Irritationen hervorruft, lässt sich bei seinem Auftritt beim ROLLING STONE Weekender wieder mal sehr schön beobachten. Da trifft Sozialkritisches über das Wesen von Wutbürgern auf grandios Bescheuertes, das nicht immer vor dem Abgrund der Dummheit Halt macht. Da treffen Lieder über Lymphe, Frozen Yoghurt und ein „sehr kompliziert gebautes Insekt“ auf Lieder über rassistische Polizisten („Saharasand“) und ein neues kulturelles Selbstverständnis.

Aufplustern hat er nicht nötig

Wie van Dannen etwa in „Wir Deutschen“ scheinbar wahllos die offensichtlichsten Plattitüden und abgedroschensten Phrasen miteinander verzahnt oder in „Lesbische schwarze Behinderte“ ein Das-darf-man-doch-wohl-noch-sagen-dürfen-Gefühl charmant entlarvt oder auch mal bitter bekennt „Irgendwann werde ich mich integrieren“ – darin lebt ein wacher Geist, der es nicht nötig hat, sich aufzuplustern, sondern jede Prätention mit Witz unterläuft, ohne zur Karikatur seiner selbst zu werden.

Die Trennungssatire „Posex und Poesie“, das punkige „Menschenverachtende Untergrundmusik“, die todtraurige Fabel „Rottweiler“ und klamaukige „Eisprung“ sind Funny-Klassiker, die auch hier mitgesungen werden. Bierseligkeit und Anarchie – welcher Liedermacher kann schon von sich behaupten, das miteinander zu versöhnen?


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