„Golden Girls“-Star Betty White starb nach Schlaganfall


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Der Tod von Betty White am 31. Dezember gehört zu den letzten traurigen Nachrichten des Jahres 2021. Die Schauspielerin, die viele Jahrzehnte im Fernsehen zu sehen war und international Berühmtheit erlangte mit ihrer Rolle der Rose Nylund in der Sitcom „Golden Girls“, verstarb nur wenige Tage vor ihrem 100. Geburtstag am 17. Januar.

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The Golden Girls; Betty White, Bea Arthur, Rue McClanahan und Estelle Getty

Betty White erlitt Schlaganfall

Zunächst blieb die Todesursache unklar. Wie nun laut „TMZ“ aus dem Totenschein hervorgeht, erlitt White sechs Tage vor ihrem Tod einen Schlaganfall.

Berichten zufolge war sie nach dem Schlaganfall allerdings wach und klar im Kopf, verstarb am 31. Dezember aber mutmaßlich an den Folgen des Schlaganfalls nach Angaben von Familienmitgliedern friedlich im Schlaf.

Laut „PageSix“ war ihr letztes Wort „Allen“, offenbar in Anspielung auf ihren verstorbenen Ehemann Allen Ludden.

Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag

Für Betty Whites 100. Geburtstag war mit „Betty White: A Celebration“ ein Jubiläumsfilm geplant, der in den USA landesweit in die Kinos kommen sollte. Das wird nun auch trotz des Todesfalls der Fall sein, allerdings findet der Film seinen Weg in leicht veränderter Form auf die große Leinwand. Am gleichen Tag wird Whites Heimatstadt Oak Park in Illinois ihr zu Ehren den „Betty White Day“ feiern.

Die Schauspielerin hat eine unvergleichliche TV-Karriere hingelegt, wurde 2013 dafür sogar ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen (für die längste Fernsehkarriere einer Entertainerin). White war tatsächlich schon in den 40ern zum ersten Mal in einer Fernsehproduktion zu sehen – als erste DJane in Los Angeles. Schon in den 50ern bekam sie ihre eigene „Betty White Show“. Den ersten Emmy erhielt sie 1952. Auch für ihre Paraderolle in den „Golden Girls“ bekam sie den wichtigsten TV-Preis in den USA.

RON WOLFSON picture alliance / landov