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Danke für einen wundervollen INTERNATIONAL MUSIC AWARD 2019! Bald zu sehen auf MAGENTA TV







HERO: Die besten Sting-Songs aller Zeiten

Sting – Fields of Gold 

Paul McCartney sagte einmal, dies sei einer der Songs, die er gerne geschrieben hätte. Man kann verstehen, warum. Die Melodie ist traumwandlerisch schön. 

Sting – Desert Rose 

Stilistisch schwer fassbar und sinnlich sentimental trug Stings 2000er-Hit „Desert Rose“ maßgeblich zum Multi-Platin-Erfolg des Albums „Brand New Day“ bei. Gemeinsam mit Cheb Mami nahm Sting 1999 das Lied auf – und obwohl Mami auf arabisch improvisierte und Sting kein Wort verstand, sangen beide über das Gleiche: Romantische Liebe. 

Sting – Englishman in New York 

„Be yourselfno matter what they say“: So simpel, so eindringlich und so charakterstark wie Brandford Marsalis legendäre Saxophon-Melodie spricht Sting über die anfänglichen Schwierigkeiten seines Freundes Quentin Crisp. Der exzentrische Entertainer hatte ihn zum Text inspiriert, als Crisp in der New Yorker Gesellschaft wegen seiner offen homosexuellen Art um Akzeptanz kämpfen musste. Sting lernt ihn während der Albumaufnahmen kennen und bewundert Crisp für seinen Mut, trotz der Anfeindungen zu seiner Meinung zu stehen. Absoluter Klassiker.

„Be Still My Beating Heart“

Sting: „Be Still My Beating Heart“ (aus „Nothing Like The Sun“, 1987). Wer Sting hassen möchte, könnte sich hier bestätigt fühlen. In diesem tropenschwülen Bluespop versucht der Sänger seine Liebesgefühle zu beruhigen, indem er sich der akademischen Lektüre widmet: „I’ve been to every single book I know, To soothe the thoughts that plague me so“. Arroganter Tyo? Klasse Song!

„I Burn For You“ (The Police)

The Police: „I Burn For You“ (aus „Bring On The Night“, 1986). Das Police-Outtake ist ein so unfassbar magisches, heißes, schwelendes Lied, dass der zweite Songteil, durch afrikanische Chöre inspiriert, fast wie eine Abkühlung wirkt.

„The Lazarus Heart“

Sting: „The Lazarus Heart“ (aus „Nothing Like The Sun“, 1987). Der Album-Opener, geschrieben für die verstorbene Mutter, erzählt in unverhohlen freudigsten Tönen, angetrieben von Branford Marsalis‘ Saxofon, von der Wiederauferstehung – und der Macht der Erziehung.

„Russians“

Sting: „Russians“ (aus „The Dream Of The Blue Turtles“, 1985). Im Kalten Krieg appelliert Sting an das Verantwortungsbewusstein von Eltern auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Eine Synthi-Oper und vorgeblich höflicher Brief an „Mr. Reagan“ und „Mr. Krushchev“. Nie zuvor und je danach sang Sting so laut und deutlich; den „unbekannten Russen“ illustriert er mit Auszügen aus Musik von Prokofiev.

„Fragile“

Sting: „Fragile“ (aus „Nothing Like The Sun“, 1987). Stings filigrane Songkunst in Vollendung. Der Gedanke stammt aus einem Gedicht von T.S. Eliot, Ein Mini-Album enthält „Fragile“ und einige andere Stücke in portugiesischer Sprache.

„Love Is The Seventh Wave“

Sting: „Love Is The Seventh Wave“ (aus „The Dream Of The Blue Turtles“, 1985). Auf „Blue Turtles“ der einzige verkappte Reggae und ein ungewöhnlich fröhliches Sting-Stück.

„Little Wing“

Sting: „Little Wing“ (aus „Nothing Like The Sun“, 1987). Zusammen mit Gil Evans und seinem Orchestra balanciert Sting zwischen Big Band, Calypso und Rock. Jazz natürlich auch, Sting tastete sich damals immer noch langsam ran. Am schönsten ist die Stelle, in der seine Gitarre ins Saxofon übergeht.

„When The Angels Fall“

Sting: „When The Angels Fall“ (aus „The Soul Cages“, 1991). Bekenntnis zum Atheismus? Angst vor dem Höllenfeuer? Furcht vor dem toten Vater, weil die Trauerzeit vorbei ist? In einem seiner unerkannt offensivsten Lieder spricht Sting Gott die Macht ab und tritt buchstäblich nackt auf: „These are my feet, These are my hands These are my children And this is my demand“

Sting: „Saint Agnes And The Burning Train“ (aus „The Soul Cages“, 1991). Agnes war Stings Großmutter, und einer Anekdote nach saß sie einst in einem brennenden Zug. Das kurze Flamenco-Lied, eines von Stings wenigen Instrumentals, bildet den kuriosen Mittelpunkt seines traurigen „Soul Cages“-Albums: Abschied, Nostalgie, Familiengeschichte.

„All This Time“

Sting: „All This Time“ (aus „The Soul Cages“, 1991). Die erste Single seit vier Jahren und ein Ende des Writer’s Block: Sting schließt die Trauerphase um den Vater ab: „I’d bury the old man, I’d bury him at sea“. Im ebenso positiven wie kleinstädtisch-stoischen Lied fragt der Sänger sich auch, wie ihm bloß der Ausbruch gelingen konnte: „Father, if Jesus exists, Then how come he never lived here?“

Tickets für den INTERNATIONAL MUSIC AWARD gibt es ab sofort ab 29 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter https://www.eventim.de/artist/international-music-award/.


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Buyer's Guide: Sting und The Police – die besten Alben

Follow @sassanniasseri Essenziell The Police: Ghost In The -Machine (1981) Sting bestand auf Bläsern und Keyboards, und die spielte er auch noch selbst. Gitarrist Andy Summers und Drummer Stewart Copeland fühlten sich degradiert. Und doch sprinteten sie gemeinsam durch dieses Meisterwerk: „Too Much Information“ machte aus Sting den „Tcha!“-Sänger, wie wir ihn heute kennen, sobald ihn Geschwindigkeit berauscht. „Omegaman“ huldigte dem Muskulösen und Richard Mathesons Roman „Ich bin Legende“. Die Band dachte auch in grö-ßeren politischen Maßstäben. In „One World (Not Three)“ schematisch („The Third World breathes our air tomorrow“). Punktgenau in „Rehumanize Yourself“: Fabrik-Arbeit, gewalttätige Polizisten, britische Neonazis („Billy’s joined…
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