„Ich tue, was richtig ist“: Snoop Dogg über seinen Beitritt zur „Nation Of Islam“


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„Ich bin ein Verfechter des Friedens und gehöre der Friedensbewegung an, seit ich Musik mache“, sagt Snoop Dogg in einem Interview. Seiner Ansicht nach ist seine Zugehörigkeit zur „Nation Of Islam“ ein weiterer Schritt auf diesem Weg. In Amerika ist die religiös-politische Organisation allerdings sehr umstritten. Vor allem wegen ihrer Sicht auf die Weißen als „Teufel“ gilt die „Nation Of Islam“ als rassistisch.

Allerdings hat sich die Organisation unter ihrem derzeitigen Anführer Louis Farrakhan deutlich gewandelt und distanziert sich von den Forderungen nach einem „schwarzen Staat in Amerika“. Stattdessen liegt der Fokus auf dem vielfach zu beobachtendem gesellschaftlichen Abstieg der Afroamerikaner, ihren Arbeitsbedingungen, etc.

Damit kann sich offenbar auch Snoop Dogg identifizieren, wie er auf der Veranstaltung erklärte: „Ich versuche nicht, anderen meine Sicht der Dinge aufzudrücken. Es geht darum, wie ich lebe und wie ich leben sollte, ob ich das tue, was richtig ist. Deshalb war ich heute hier.“ Seit wann er der Organisation angehört, wollte er aber nicht sagen.