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Doku: 96-jährige Holocaust-Überlebende ist Frontsängerin einer Death-Metal-Band


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Eine neue Doku zeigt den bewegenden Weg von Inge Ginsberg, die in Amerika als „Death Metal Grandma“ gefeiert wird. Ein Kurzfilm der „New York Times“ widmet sich der 96-Jährigen, die einst den Holocaust überlebte – und nun als Sängerin einer Death-Metal-Band auftritt.

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„Trink und iss, und sing und lach“, intoniert Ginsberg inmitten der Totenkopf-Musiker in dem Video zu „Totenköpfchen“, „dann fährt der Teufel zur Hölle.“ Sie singt das sichtlich amüsiert.

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs floh die damals 21-Jährige in ein Flüchtlingscamp in die Schweiz. Nach Kriegsende wanderte sie mit ihrem Ehemann Otto Kollmann in die USA ein. In Hollywood ansässig, komponierte Ginsberg Songs für Künstler wie Nat King Cole, Doris Day und Dean Martin.

Mit 93 Metal-Fan

2015 entdeckte Inge Ginsberg ihr Faible für Heavy Metal, arbeitet, wie für „Totenköpfchen“, mit der Band TritoneKings zusammen. „Mein Konzept von Himmel und Hölle sieht so aus: Wenn man im Moment des Todes merkt, dass das Leben schön war und erfüllend, dann ist man im Himmel. Falls man bereut, manche Dinge nicht gemacht zu haben – das halte ich für die Hölle.“

Death Metal Grandma:

Totenköpfchen:


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