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Jazz-Ikone Nancy Wilson verstorben

Nancy Wilson ist tot. Die Jazz-Musikerin ist am 13. Dezember im Alter von 81 Jahren friedlich nach einer langen Krankheit in ihrem kalifornischen Zuhause gestorben. Das bestätigte die Managerin der Sängerin, Devra Hall Levy.

1937 in Ohio geboren, war Wilson seit den 1960er Jahren eine der prägendsten Protagonistinnen im Jazz. Die Musikerin hat insgesamt 70 Alben aufgenommen, die zum Teil über das Genre hinausgingen und etwa dem Pop, Blues und Soul angehörten. Wilson selbst bezeichnete sich als „Song Stylist“ und hatte im Jahr 1965 den ersten ihrer drei Grammy Awards gewonnen. Ihren Karrierehöhepunkt erreichte sie im Jahr 2004 und 2006 mit den preisgekrönten Alben „R.S.V.P (Rare Songs, Very Personal)“ und „Turned to Blue“. Erst 2011 beendete Wilson ihre Karriere.

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Neben ihrer musikalischen Karriere war Wilson als Bürgerrechtsaktivistin bekannt. Sie demonstrierte etwa bei den Selma-nach-Montgomery-Märschen im Jahr 1965, einem der politischen Höhepunkte der Civil-Rights-Bewegung. 2005 wurde sie in die International Civil Rights Walk of Fame am Martin-Luther-King-Gedenkmal in Atlanta aufgenommen. Wilson hinterlässt drei Kinder.

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Eine amateurhafte Aufnahm des frühen „I Feel It In My Heart“ (1976) zeigt die allerliebste Tina Weymouth mit gescheitelter Kurzfrisur an ihrer großen Bassgitarre, die sie ja bediente wie kein anderer Mensch - sie gab stets das Muster für das Bassgitarrespielen überhaupt. Der nervöse David Byrne singt dieses zarte, verzweifelte Lied über jemanden, der gern Freude an seiner Arbeit hätte und der Familie ein Sonnenschein wäre. Er müßte es halt nur noch entschiedener versuchen, glaubt er. https://www.youtube.com/watch?v=ewY34GqbRkA Damit war der Ton vorgegeben, der die Studien in Soziopathie auf „77“ (★★★★★) bestimmt. Zum trockenen Groove besingt Byrne die Nöte und Wonnen…
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