Keiner will ihn mehr hören: Cee-Lo Green auch vom dritten Festival ausgesperrt


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Cee-Lo Green hatte vor einiger Zeit mit merkwürdigen Ansichten über Vergewaltigungen für Aufregung gesorgt. So behauptete er über Twitter, dass es sich nur dann um eine Vergewaltigung handeln könne, wenn das Opfer auch Erinnerungen daran habe. Hintergrund ist, dass dem Rapper vorgeworfen wird, am 29. August eine Frau unter Drogen gesetzt und dann vergewaltigt zu haben.

Für den 20. September wurde deshalb sein Auftritt auf einem Marinestützpunkt in Washington gestrichen. Auch die Veranstalter des Gretna Heritage Festivals in Louisiana hatten sich dazu durchgerungen, dem Sänger erst einmal keine weitere Bühne zu bieten.

Nun zieht auch das Alabama Music Festival BayFest nach und schließt den 40-jährigen Grammy-Preisträger aus. In einem Statement heißt es: “Im Angesicht der jüngsten Äußerungen Cee-Lo Greens, die sich im völligen Widerspruch zu den Vorstellungen und Zielen unseres Festivals befinden, wird Mr. Greens Auftritt beim BayFest Music Festival am 4. Oktober 2014 gestrichen.“

Wie es aussieht, haben Greens öffentlichen Äußerungen über Vergewaltigung seiner Karriere auf noch nicht absehbare Zeit geschadet. Zuletzt war auch seine Reality-TV-Show „The Good Life“ abgesetzt worden.