War’s das mit der Kiss-Reunion? Ace Frehley nennt Gene Simmons „Arschloch“

In einem Radiointerview bei „Full Metal Jackie“ hat der ehemalige Kiss-Gitarrist Ace Frehley über seine neue Platte „Spaceman“ gesprochen und außerdem verraten, welcher Technik er seinen legendären Gitarrensound zu verdanken hat. Gegenüber seinem Ex-Kollegen Gene Simmons verliert „Space Ace“ auf dem sozialen Netzwerk Facebook die Fassung.

Zunächst ging’s um die Platte: Für sein aktuelles Album hat sich Frehley laut eigener Aussagen zwar durchaus die Zeit genommen, die er brauchte, war aber auch sehr produktiv: „Ich wurde 2006 nüchtern. Und in den letzten fünf oder sechs Jahren ist meine Kreativität gerade erst in die Höhe geschossen. Ich meine, es schmerzt nicht, wenn dir die Plattenfirma einen Scheck ausstellt“, scherzt Frehley. „Für gewöhnlich brauche ich eine Deadline, um die Dinge fertig zu kriegen, sonst spiele ich wochenlang an einem Song herum.“

Im Rock ’n’Roll ist alles möglich

Kiss, 1976

Über seinen Gitarrensound, der für viele einer mit sehr hohem Wiedererkennungswert ist, sagte der „Spaceman“: „Als John 5 mit Gene (Simmons) damals ins Saban Theatre gekommen ist, um mich spielen zu sehen, hat er zu ihm gesagt „siehst du wie Ace sein Plektrum hält? Niemand hält es so wie er – das ist das Geheimnis für seinen Sound und warum ihn niemand nachmachen kann.“

Der einstige Kiss-Gitarrist erklärt den Grund für seine Technik. „Ich halte das Plektrum deshalb so, weil ich nie in meinem Leben Gitarrenunterricht hatte. Daraus hat sich mein ganz eigener Stil entwickelt. Seitdem spiele ich einfach ganz anders als die meisten Gitarristen, weil mir niemand gezeigt hat, wie es richtig geht. Manchmal klingt es andersherum einfach besser – im Rock ’n‘ Roll ist schließlich alles möglich, oder?“

Original-Kiss-Line-Up rückt in weite Ferne

Gegenüber seinem ehemaligen Bandkollegen Gene Simmons machte Ace Frehley nun deutlich, dass er keine Ambitionen für eine eventuelle „Set-Reunion“ bei einem Kiss-Konzert hat. Nachdem Simmons vor kurzem klarstellte, dass für Kiss ein ganzes Set in der Original-Besetzung undenkbar ist, bezeichnete Frehley seinen ehemaligen Bandkollegen auf Facebook als „Arschloch und Sexsüchtiger“. Angeblich habe Simmons seine Frau begrapscht.

Peter Cade Getty Images


Kiss: Doku-Biopic „Kissstory" für 2021 geplant

Kiss-Manager Doc McGhee äußerte sich in einem Interview zu dem geplanten Biopic von Kiss, das als Dokumentation die Geschichte der immens populären Rocktruppe nacherzählen soll. Die Band selbst hatte bereits angekündigt, dass sie einen Film drehen will, der die eigene Karriere beleuchtet. McGhee gab nun Details bekannt und hofft, dass das finale Werk, welches unter dem Namen „Kissstory“ läuft, im Juli 2021 fertig sein wird. Kiss kamen zuletzt auf ihre Fans zu und baten diese, ihnen unveröffentlichtes Video- und Bildmaterial zu schicken, um sich so in dem Biopic zu verewigen. Zum Zeitpunkt dieser Nachricht kursierte auch noch ein Veröffentlichungsdatum, dass…
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