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Lollapalooza Berlin 2018: Darum gab es Einlass-Stopp bei David Guetta – trotz freier Ränge

Der erste Abend des Lollapalooza verlief spektakulär – Auftritte von K.I.Z. sowie The Weeknd und The National sorgten beim Großteil der Besucher für ausgelassene Stimmung und Partylaune. Doch nicht jeder verließ am Ende das Gelände mit einem Lächeln im Gesicht: Wer sich kurzfristig entschlossen hatte, David Guetta auf der Perry’s Stage im Olympiastadion sehen zu wollen, blieb vermutlich draußen. Der Zugang musste wegen des hohen Besucheraufkommens geschlossen werden.

Die Festivalleitung hat diesbezüglich ein Statement veröffentlicht und sich bei allen entschuldigt, die den Headliner deshalb verpasst haben. „Bei aller Freude, Sonne und Spaß ist es trotzdem leider so, dass einige von Euch enttäuscht und sauer nach Hause gefahren sind. Enttäuscht darüber, dass Ihr David Guetta nicht sehen konntet. Das tut uns wirklich leid! Wir können absolut verstehen und nachvollziehen, dass die Emotionen hochkochen, wenn Vorfreude und Erwartungen nicht erfüllt werden.“

Für die Schließung des Stadions habe es allerdings triftige Gründe gegeben. Die Ränge seien aufgrund von Sicherheitsbestimmungen leider nicht nutzbar gewesen, wie es in dem Statement heißt: „Viele von Euch haben sich darüber gewundert, warum Ihr nicht auf den Rängen des Olympiastadions sitzen konntet. Hintergrund ist, dass wir ein vorgegebenes Veranstaltungskonzept mit allen zuständigen Behörden abgestimmt haben. Dieses Konzept ist durch die baulichen Bedingungen des Olympiastadions bedingt. Da wir hier zu jedem Zeitpunkt Eure Sicherheit im Auge haben, haben wir uns am Abend dazu entschieden, den Einlass zur Perry’s Stage temporär zu stoppen.“

Kooperation

Zum Zeitpunkt der Schließung haben sich 25.000 Besucher im Stadion befunden. „Die Stimmung im Olympiastadion ist ansteckend und gigantisch – weshalb der Andrang gestern Abend auch so groß war. Dabei ist das Stadion selbst die größtmögliche Fläche, die uns in diesem Jahr für die Perry’s Stage zur Verfügung steht.“

Für den heutigen Festivaltag rät das Lollapalooza allen Besuchern, sich frühzeitig vor den Bühnen einzufinden, auf denen die eigenen Lieblingsbands spielen – das gilt insbesondere für die Headliner.


Die besten Alben aller Zeiten: „Blonde On Blonde“ von Bob Dylan

Am 16. Mai 1966 veröffentlicht, war „Blonde On Blonde“ das erste Doppelalbum eines bereits etablierten Künstlers. „Es kam dem Sound, den ich in meinem Kopf hörte, diesem fließenden, quecksilbrigen Sound, so nah wie nichts zuvor“, sagte Dylan 1978. Die manische Brillanz von „Blonde On Blonde“ lässt sich kaum besser beschreiben. Den größten Teil der 14 Songs nahm Dylan im Schnelldurchgang auf – bei einer vier- und einer dreitägigen Session in Columbias Nashville-Studios im Februar und März 1966. Das Tempo der Aufnahmen reflektierte die Amphetamin-Quirligkeit, mit der Dylan selbst zwischen ständigen Tourneen neue Songs ausspuckte. „Blonde On Blonde“ war Bob Dylans…
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