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Martin Kesici: Shitstorm wegen Salafisten-Kommentar – Radiojob los?

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Manche kennen Martin Kesici noch als den Gewinner der Sat1-Castingshow „Star Search“ oder als Teilnehmer des Promiboxens bei Pro7, vielen Berlinern wird der Musiker aber in letzter Zeit vor allem durch seine Moderation des „T-Bone’s Breakfast Club“ beim Radiosender Star FM aufgefallen sein. Seit gestern (28. Oktober) müssen die Hörer aber erst einmal auf die dunkle Stimme des 41-Jährigen verzichten, denn Kesici wurde von seinem Arbeitgeber vorerst beurlaubt.

Grund ist eine Meldung, die der Moderator auf Facebook verbreitet hatte. „Endlich gehen die Deutschen gegen die Salafisten auf die Straße. Wurde auch Zeit“, schrieb Kesici als Reaktion auf die Hooligan-Demonstration am Sonntag in Köln. Vor allem Rechtsradikale hatten die Plattform dazu genutzt, mit ihren Parolen auf sich aufmerksam zu machen.

Viele seiner Anhänger waren entsetzt darüber, dass Kesici die Demo verteidigte – und scheinbar indirekt zur Gewalt aufrief. Aber auch positive Reaktionen aus dem anscheinend rechten Lager säumten Kesicis Facebook-Profil.

Etwas unbedarft reagierte der Radiomoderator deshalb auf den einsetzenden Shitstorm in dem Sozialen Netzwerk und antwortete: „Wenn wir nicht gegen sowas auf die Straße gehen, wo soll das hinführen? Langsam reicht es, wir dürfen uns nicht alles gefallen lassen von solch radikalem Gesocks. (…) Das waren doch nicht Nazis auf der Demo … Bei den Hools sind auch Türken, Schwarze, Kurden etc. mitgelaufen. Ich supporte das sehr gern.“

Wie „Bild“ berichtet, löschte Kesici einige seiner Einträge unmittelbar, nachdem er sie ins Netz gestellt hatte. Zugleich veröffentlichte er eine Entschuldigung: „Ich distanziere mich natürlich von jeder Form von Gewalt. Egal von welcher Seite sie ausgeht. Ich unterstütze weder Nazis/Rechte noch andere extreme Gruppierungen. Ich habe meinen missverständlichen Post gelöscht, weil ich nicht möchte, dass es heißt, ich sympathisiere mit Nazis/Radikalen Linken oder anderen radikalen Gruppen.“

„Star FM“ ließ in einem Statement verbreiten, dass man jede Art von extremistischem und rechtsradikalem Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt oder Gewaltverherrlichung nicht akzeptieren werde. Kesici wurde deshalb zunächst von seinem Job beurlaubt. Es soll aber weitere Gespräche mit den Verantwortlichen des Senders geben.


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