Mercury Prize 2013: James Blake sticht David Bowie aus


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James Blake ist Gewinner des Mercury Prize 2013 für das „beste britische Musikalbum“. Blake erhielt die Auszeichnung für sein zweites Werk „Overgrown“, nachdem er 2011 mit seinem Debüt noch leer ausgegangen war.

Damit stach der Sänger unter anderem die höher gehandelten, wegen ihres Albums „AM“ zu Chartstürmern avancierten Arctic Monkeys aus, sowie David-Bowies Comeback-Platte „The Next Day“, als auch Jake Buggs Erstling „Jake Bugg“.

Wieder ein Rückschlag für David Bowie. Für die „Q“-Awards war er sechsmal nominiert worden, gewann aber keinen einzigen Preis. Bowie und die ebenfalls nominierte Laura Marling waren die einzigen der 12 nominierten Künstler, die bei der Mercury-Prize-Veranstaltung nicht live auftraten.

Damit bewiesen die Juroren des Mercury Prize wieder einmal, dass Verkaufszahlen für sie nicht entscheidend sind: Mit „Overgrown“ kam James Blake nicht über Platz acht in den britischen Charts hinaus, insgesamt verkaufte sich das Album in England nur 27.700 mal.

Der letzte Mercury-Preis ging 2012 an Alt-J mit „An Awesome Wave“.

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