Nach Stefan Raabs Rückzug: ProSieben-Aktie im freien Fall

Sicher wird ProSieben von Stefan Raabs Rückzugswunsch schon länger informiert gewesen sein, hat man doch über 16 Jahre lang erfolgreich zusammengearbeitet und gegenseitig davon profitiert. Nun muss sich der Privatsender allerdings nach einem neuen Zugpferd umschauen (oder sich an die Hoffnung klammern, dass Joko & Klaas in Zukunft noch weitaus mehr gewinnträchtige Formate allein stemmen) – und vor allem viele freiwerdende Sendeplätze füllen.

Da wundert es kaum, dass auch die Finanzwelt eher skeptisch reagiert: Die ProSiebenSat.1-Aktie fiel nur einen Tag nach der Presseerklärung Raabs um fast drei Prozent. Raab sei ein Garant für überdurchschnittliche Einschaltquoten in der werberelevanten Zielgruppe gewesen, erklärte dazu DZ-Bank-Analyst Harald Heider.

Wer füllt das Vakuum, das Stefan Raab bei ProSieben hinterlässt?

Zur Zeit ist deshalb kaum abzusehen, welche finanziellen Folgen die personelle Vakanz für den Sender haben wird. Raab hat sich nicht nur als Moderator einen Namen gemacht, sondern auch viele erfolgreiche Konzepte umgesetzt („Schlag den Raab“, „Bundesvision Songcontest“), deren Bedeutung weit über die Sendergrenzen hinaus ging.

Der 48-Jährige wird dem TV-Markt allerdings nicht verlorengehen, denn produziert werden seine Shows von der 1994 gegründeten Kölner Brainpool TV, an der er beteiligt ist und zu der seine Produktionsfirma Raab TV gehört.


„Joker“: Joaquin Phoenix flüchtete manchmal einfach vom Set

Joaquin Phoenix gilt nicht erst seit seinen großen Schauspielleistungen in den Filmen von Paul Thomas Anderson („The Master“) und Spike Jonze („Her“) als einer der begabtesten Mimen seiner Generation. Ihm folgt auch der Ruf, ein geradezu manischer Perfektionist zu sein. Eine Rolle, die seinen Kollegen am Set von „Joker“ mehrfach das Leben schwer gemacht hat. Wie Regisseur Todd Phillips der „New York Times“ für ein Porträt über Phoenix bestätigte, verließ dieser bei mehreren Szenen für den DC-Film urplötzlich das Set. Während der Aufnahmen - und zum Ärger seiner Mitstreiter in der jeweiligen Szene. Die dachten nämlich zunächst, es läge vielleicht…
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