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Neue Black Sabbath-Single ‚God Is Dead?‘: gelungenes Comeback?

Das Cover der neuen Black-Sabbath-Single zeigt in dezent psychedelischer Aufmachung ein Bild Nietzsches sowie einen Atompilz und stellt dazu die titelgebende Frage „God Is Dead?“. Das alles passt ganz hervorragend zum Image der ersten Black-Sabbath-Alben, deren Urbesetzung für das neue Album „13“ nach 35 Jahren wieder zusammengefunden hat. Passend ist das Cover übrigens auch zu der am Jahresbeginn von Willliam Irvin veröffentlichten Abhandlung „Black Sabbath and Philosophy: Mastering Reality“, welche sich mit dem philosophischen Gehalt der Black-Sabbath-Texte auseinandersetzt.  

Klanglich ist „God Is Dead?“ fast verbissen nah am bleiernen Doom-Rock der ersten beiden Sabbath-Alben aus den 70ern. Der einzige Unterschied ist Ozzys Stimme. Nicht dass diese zu dünn oder überproduziert wäre; der Unterschied ergibt sich vielmehr aus dem Wissen, was alles nach den frühen Sabbath-Werken kam: Ozzys gute Soloalben der 80er Jahre, Ozzys schlechte Solo-Alben der 80er Jahre, seine Drogen-Skandale, seine Dauerwelle und natürlich leider auch die „Osbournes“ und ihre Neuerfindung von Ozzy als gebrechlicher Witzfigur für Paparazzi. Das alles kriegt man wohl leider nie mehr aus dem Kopf. Ansonsten ist „God Is Dead?“- zumindest was die historisch-klangliche Authentizität angeht – eine wirklich gelungene Comeback-Single.

Das dazugehörige von Rick Rubin produzierte ReunionsAlbum „13“, bei dem von der Urbesetzung nur Altschlagzeuger Bill Ward fehlt, erscheint am 7. Juni. Wie niemand sonst hatte die Black-Sabbath-Urbesetzung in den 70er Jahren jenen Übergang in Klang gegossen, als der Optimismus der Hippie-Bewegung in ein Gefühl von Verhängnis und ihre Halluzinationen in Paranoia umschlugen.

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