Neues aus dem Erdmöbel: Hier den unspektalulärsten Song „Sunrise“ hören


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So was nennt man dann wohl Understatement: Die Erdmöbel schicken einen weiteren Höreindruck ihres neuen Albums in die Welt und verkünden: „Fangen wir mit dem unspektakulärsten Stück an!“ Verschmitzt geht die Nachricht weiter: „Bis zur Veröffentlichung wollen wir es ordentlich spannend machen, und so zeigen wir euch bis dahin kleine Schnipsel der Videos zu den ‚Krokus‘-Stücken. Wir fangen mal mit dem Stück an, welchem die geringste revolutionäre Kraft innewohnt und ebenso fröhlich daherkommt, als wären wir noch ganz dieselben Erdmöbel wie seinerzeit im ‚Alten Gasthaus Love‘. Der Schein trügt natürlich.“ Stimmt. Hier kommt „Sunrise“:

Wie schon einmal gemeldet, kann man bereits den Song „Ausstellung über das Glück“ hören. „Ausstellung über das Glück im Hygeniemuseum Dresden“ – man muss wohl schon Markus Berges sein, um dieser Zeile einen solch wunderbaren Klang zu geben. Den Song zur Zeile gibt’s hier bereits in voller Länge.

„Ausstellung über das Glück“ und „Sunrise“ stammen aus dem neuen Erdmöbel-Album „Krokus“, das am 17.09. erscheinen wird. Die Band dazu: „Vor 2 Jahren machten wir uns an die Aufgabe, uns unserer Vision von Popmusik und Kunst einen weiteren Schritt zu nähern. Heraus kam ‚Krokus‘, ein Album, das uns mit seinen opulenten Arrangements, Melodien und kompromisslosen Texten so gut gefällt, dass wir stark vermuten: es ist unser bestes.“

Einen weiteren Vorgeschmack bietet dieser kurze Studio-Film:

Hier schon einmal die vollstänidige Tracklist von „Krokus“:

„77ste Liebe“
„Arbeiten“
„Fremdes“
„Brasilia“
„Wort Ist Das Falsche Wort“
„Emma“
„Erster Erster“
„Ausstellung über das Glück“
„Krokusse“
„Snoopy-T-Shirt“
„Sunrise“
„Das Leben ist schön“
„September Nowak“

Zeitgleich erscheint auch „Ein langer Brief an September Nowak“, der Debütroman von Sänger Markus Berges. Der übrigens direkt vom Rowohlt-Verlag angesprochen wurde, weil man dort seine Songtexte überaus schätzt. „Das war für mich eine neue, ungewohnte Art zu schreiben, ganz anders als bei Songs“, so Berges. Buch und Roman haben nicht nur durch den Veröffentlichungszeitpunkt eine Verbindung, ein Song auf der Platte – der letzte zudem – heißt dann auch gleich „September Nowak“. Und da es eines Romanes schon genug Worte bedarf, ist das Lied textlos und damit das erste Instrumental der Bandgeschichte.

So viel Neues will natürlich auch betourt werden. Deshalb geht’s gleich am Releasetag, von uns präsentiert, auf Tour. Hier sind die Daten.

17.09.2010 Berlin – Lido
10.10.2010 Frankfurt – Schauspielhaus
13.10.2010 Osnabrück – Lagerhalle
15.10.2010 Braunschweig – Staatstheater
19.10.2010 München – Ampere
20.10.2010 Dresden – Beatpol
22.10.2010 Hamburg – Übel&Gefährlich
23.10.2010 Köln – Gloria
29.10.2010 Wuppertal – Schauspielhaus

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