No Devotion: „Lostprophets können wir nicht mehr hören!“

Im Dezember 2013 war der ehemalige Lostprophets-Sänger Ian Watkins wegen sexueller Gewalttaten an Kindern zu 35 Jahren Haft verurteilt worden. 13 Fälle von sexuellen, tätlichen Übergriffen und einer versuchten Vergewaltigung eines Kindes unter 13 Jahren standen in der Anklageschrift. Watkins hatte sein Vergehen vor Gericht gestanden. Mit ihm wurden auch zwei Frauen zu 14 bzw. 17 Jahren verurteilt, die Watkins ihre Kinder zum Missbrauch zur Verfügung gestellt hatten.

Nun sprechen zum ersten Mal die verbliebenen Bandmitglieder der walisischen Rockgruppe über den Fall. Im Oktober 2013 hatten sie kurz vor dem Ende des Strafprozesses ihre Band aufgelöst und mit No Devotion eine neue gegründet. In einem Interview mit dem „Guardian“, das so eben erschien, gibt Gitarrist Lee Gaze zu erkennen, dass die Musik von Lostprophets nun Vergangenheit für ihn sei: „Ich kann diese Musik nicht mehr hören. Sie ist beschmutzt, weil er die Stimme dieser Band war und weil es seine Lyrics waren.“

Bass-Spieler Stuart Richardson gestand, dass er eine Platin-Scheibe, die er für den großen Erfolg ihrer dritten Platte „Liberation Transmission“ erhalten hatte, zerschmettern musste. Auch die anderen Erinnerungsstücke an den gemeinsamen Erfolg sollen fortan in der Garage bleiben, wenn es nach Richardson geht.

Kooperation

Nach eigenen Angaben ahnten die Musik-Kollegen nichts von Watkins Straftaten. Man habe zwar gewusst, dass er sich mit dem Missbrauch von Kokain und Chrystal Meth in einer seit Jahren anhaltenden schweren Krise befand, er hatte sich aber wohl bei ihrer letzten Tour wieder erholt. Der Frontmann gab vor den anderen Musikern an, unschuldig zu sein. Wie vor einigen Wochen herauskam, bekam der Angeklagte wohl nach seiner Festnahme eine Promi-Vorzugsbehandlung. Deswegen hatte es im Anschluss an das Urteil weitere Ermittlungen gegeben.


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