‚Nymphomaniac‘ verrückt: Papiertüten-Kopf Shia LaBeouf dreht ab


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Was ist bloß los mit Shia LaBeouf: Fiel der 27-Jährige zuletzt durch Trunkenheit und Ausraster auf, präsentiert er sich auf der diesjährigen Berlinale in einer Rolle als Totalverweigerer.

Bei der Pressekonferenz zu Lars von Triers „Nymphomaniac“, in dem LaBeouf eine Hauptrolle spielt, verließ er nach seinem Eric-Cantona-Zitat den Saal („Wenn die Seelöwen einem Kutter folgen, dann, weil sie darauf hoffen, dass Sardinen ins Meer geworfen werden“). Niemand hatte ihn zuvor gereizt.

Beim Schaulaufen auf dem Roten Teppich zog er sich dann eine braune Papier-Tüte über den Kopf. Darauf hatte er geschrieben: “ I am not famous anymore“.

Spekulationen, ob der Schauspieler vielleicht ein Double zur Premiere geschickt hatte, bewahrheiteten sich nicht. Durch die Gucklöcher der Tüte konnte man seine Augenbrauen erkennen, auch war er an Tattoos zu identifizieren.

Und während Co-Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg zumindest durch amüsante Interviews von sich reden machte („Eine prothetische Vagina aufkleben zu lassen ist nicht lustig“), musste Regisseur von Lars von Trier wieder kleinlauten Protest in eigener Sache abliefern: Der Däne trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Persona Non Grata“, den Stoff zierte die Goldene Palme von Cannes. Von Trier wollte damit wohl das französische Filmfestival grüßen, wo er 2011 sagte, dass er mit Hitler sympathisiere.

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