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Peter Maffay zum Hambacher Forst: „RWE ist starrsinnig und ignorant“


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„Schlagstöcke und Tränengas gegen diejenigen, die unsere Umwelt gegen Lobbyismus und Ausbeutung schützen. Das ist die Botschaft aus Hambach. Wollen Politiker, Polizeiführung und RWE-Konzernleitung in der Öffentlichkeit so wahrgenommen werden?“ – Peter Maffay kritisiert das Vorgehen des Energiekonzerns, der den Hambacher Forst zum Teil abroden lassen will. RWE möchte im Wald, dessen erste Bäume vor 12.000 Jahren wuchsen, also seit der letzten Eiszeit, weiter Braunkohle baggern. Die ältesten Bäume sind jetzt noch 350 Jahre alt.

Der 69-Jährige sieht vor allem im Polizei-Einsatz gegen Naturschützer und anderen Demonstranten keine Verhältnismäßigkeit gegeben. Maffay habe Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen erschlossen, die ihm zu denken geben. „Die Menschen fragen sich, ob Politik und Wirtschaft überhaupt noch am Bürgerwillen interessiert sind. Sie fragen sich, warum die Polizei im Hambacher Forst so hart durchgreift und genau dieses in Chemnitz und Köthen nicht macht. Üben wir etwa mehr Nachsicht und Milde gegenüber Protagonisten rechter Gewalt und rechter Ideologie? Was ist los in Deutschland?“

Er hat den Eindruck, dass die Beamten bei den aggressiven Aufmärschen der Rechten in Chemnitz und Köthen zu teilnahmslos gewirkt hätten, ganz im Gegensatz zum Auftritt bei den Demos für Umweltschutz in Nordrhein-Westfalen. Passend zu seinen Gedanken hat der Schlagersänger seinen Facebook-Post u.a. mit den Hashtags „#wasistlos #wirsindmehr“ versehen.

Dabei habe er im Blick, dass es im Hambacher Forst auch zu Krawallen von der anderen Seite komme: „Etwa 150 Umweltaktivisten und ja, auch ein gutes Dutzend linksautonomer, gewaltbereiter Krawallmacher kämpfen gegen die Abholzung.“. Aber: „Sie werden durch die friedlichen Proteste Tausender engagierter Bürger unterstützt.“

Peter Maffay auf Facebook:


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