Spezial-Abo

ROLLING STONE Talk

„Sign O' The Times“ von Prince: Gespräch mit Michel Birbæk

Jetzt anhören


Queen wollen im Internet eigene Coverband casten


von

Vierzig Jahre Queen, 65 Jahre Freddie Mercury – die britische Rockband schmeißt derzeit mit Jubiläen nur so um sich. Dass der zweite Teil des Queen-Katalogs nun remastert wurde, ist da nur logisch. Torsten Groß hörte sich die neuen Versionen von „News Of The World“, „Jazz“, „The Game“, „Flash Gordon“, „Hot Space“ und „Deep Cuts“ an.

Bei den verbliebenen Mitgliedern der Band breitet sich aktuell allerdings akuter Unmut über die Menge der Queen-Coverbands aus. Schlagzeuger Roger Taylor erzählte dem ROLLING STONE, wie er erst kürzlich in seiner Heimatstadt ein weiteres Plakat solch einer Tribute-Band entdecken musste.

„Auf dem Plakat stand ‚Queen live'“, so Taylor. „Und es sollte in derselben Halle stattfinden, in der wir früher gespielt haben. Es war einfach ein fürchterliches Foto auf dem Plakat. Es gibt so viele dieser Tribute-Bands, und dann gibt es noch die orchestralen Konzerte, auf der unsere Musik gespielt wird. Viele dieser Projekte wissen jedoch nicht, wie man es richtig macht, und das wollen wir nun ändern.“

Im Prinzip hätte Taylor ja gar nichts gegen die Coverbands, doch „wenn unsere Musik noch gespielt wird, solange wir noch am Leben sind, dann nur mit unserem Segen“, so Taylor.

Seit dem 19. September können nun diejenigen, die es sich zutrauen, in die großen Fußstapfen der Briten zu treten, sich für die Band Queen Extravaganza bewerben und ihre Darbietungen bei www.queenextravaganza.com hochladen. Das Ergebnis gibt es dann 2012 zu sehen und zu hören.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Queen - „Hot Space“

Dance Music ist ein Genre, in dem der Bass prominenter sein darf als die Gitarre. Auftritt John Deacon, der 1980 schon mit „Another One Bites The Dust“ reüssiert hatte und nun für „Under Pressure“ erneut eine genial simple Basslinie komponierte. Brian May war erzürnt, weil seine Rockgitarre nie unwichtiger erschien; die Fans auch. Den Funk des Albums haben sie der Band bis heute nicht verziehen – und natürlich steckten Queen mit diesem Munich-Sound noch in den Spätsiebzigern fest. Freddie Mercury - der hedonistische Nightclubber Aber für Freddie Mercury muss die körperlich entgrenzende Disco eine Befreiung gewesen sein, sein Styling entsprach…
Weiterlesen
Zur Startseite