Queen wollen im Internet eigene Coverband casten


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Vierzig Jahre Queen, 65 Jahre Freddie Mercury – die britische Rockband schmeißt derzeit mit Jubiläen nur so um sich. Dass der zweite Teil des Queen-Katalogs nun remastert wurde, ist da nur logisch. Torsten Groß hörte sich die neuen Versionen von „News Of The World“, „Jazz“, „The Game“, „Flash Gordon“, „Hot Space“ und „Deep Cuts“ an.

Bei den verbliebenen Mitgliedern der Band breitet sich aktuell allerdings akuter Unmut über die Menge der Queen-Coverbands aus. Schlagzeuger Roger Taylor erzählte dem ROLLING STONE, wie er erst kürzlich in seiner Heimatstadt ein weiteres Plakat solch einer Tribute-Band entdecken musste.

„Auf dem Plakat stand ‚Queen live'“, so Taylor. „Und es sollte in derselben Halle stattfinden, in der wir früher gespielt haben. Es war einfach ein fürchterliches Foto auf dem Plakat. Es gibt so viele dieser Tribute-Bands, und dann gibt es noch die orchestralen Konzerte, auf der unsere Musik gespielt wird. Viele dieser Projekte wissen jedoch nicht, wie man es richtig macht, und das wollen wir nun ändern.“

Im Prinzip hätte Taylor ja gar nichts gegen die Coverbands, doch „wenn unsere Musik noch gespielt wird, solange wir noch am Leben sind, dann nur mit unserem Segen“, so Taylor.

Seit dem 19. September können nun diejenigen, die es sich zutrauen, in die großen Fußstapfen der Briten zu treten, sich für die Band Queen Extravaganza bewerben und ihre Darbietungen bei www.queenextravaganza.com hochladen. Das Ergebnis gibt es dann 2012 zu sehen und zu hören.