Highlight: Die 60 besten Soundtracks aller Zeiten

Quoten-Desaster: Hat denn keiner mehr Lust auf den „Hobbit“?

Mit seiner „Hobbit“-Trilogie wollte Regisseur Peter Jackson noch einmal an den Erfolg seiner „Herr der Ringe“-Filme anknüpfen. Egal ob man nun von einem künstlerischen Triumph sprechen kann oder nicht: Die erzählerisch etwas aufgeblasenen Prequel-Teile konnten an der Kinokasse nie so sehr überzeugen wie die Oscar-Kracher zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Anscheinend ist das Interesse bei deutschen Zuschauern auch nicht mehr von Leidenschaft geprägt. Das legen jedenfalls die Einschaltquoten für „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ nahe, die RTL bei der Ausstrahlung des Films am Sonntag (18. März) hinnehmen musste. Im Schnitt lockte der Sender mit dem Fantasyfilm nur 1,62 Millionen Zuschauer an. Das reichte für einen miesen Marktanteil von 7,3 Prozent in der Zielgruppe. Wie der Branchendienst „DWDL“ bemerkt, lief es für RTL zuletzt so schlecht an einem Sonntag im Juni 2017.

Misserfolg auch für „Interstellar“

Wer gedacht hätte, dass ProSieben mit der Ausstrahlung von „Interstellar“ die jungen Zuschauer gewinnen konnte, irrt sich allerdings gewaltig. Der Sci-Fi-Kunstfilm von Christopher Nolan, der zum zweiten Mal im Free-TV lief, enttäuschte ebenfalls auf ganzer Linie. Im Schnitt sahen 1,99 Millionen Zuschauer zu. Das langte für einen Marktanteil von 10,6 Prozent in der Zielgruppe.

Kooperation

Mehr Interesse weckten anscheinend der „Tatort“ im Ersten und „The Voice Kids“, die wesentlich bessere Einschaltquoten verzeichnen konnten. Selbst „Kitchen Impossible“ fand mehr Zuschauer als die beiden Hollywood-Erfolgsfilme.

Warner Bros.

Die besten Konzeptalben aller Zeiten: The Who - „Quadrophenia“

Der alles überwältigende Song kommt am Schluss. Regen prasselt, als die ersten Klavierakkorde zu „Love, Reign O’er Me“ einsetzen, dieser Sehnsuchtshymne adoleszenter Jugendlicher, zu der im Jahre später gedrehten Kinofilm (mit Sting!) der Held, ein Mod namens Jimmy, von der Klippe ins Open End springt und sein Scooter zerschellt, während er auf dem Doppelalbum mit einem Bötchen aufs Meer hinausrudert, was natürlich ein bisschen weniger offensichtlich ist. Für „Quadrophenia“ sprechen vor allem drei Argumente: Die Mod-Kultur, die schönste Jugendkultur aller Zeiten; ihre Musik (Northern Soul) war so hitzig wie ihre Tänze elegant und ihr Styling (Parkas, Ponys, enge Anzüge, Mädchen…
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