Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

R.E.M.: Track by Track durch die neue Platte „Collapse Into Now“

Wir arbeiten uns ab sofort durch „Collapse Into Now“ R.E.M. – Track by Track, gemeinsam mit der Band. Überhaupt: R.E.M. sind in den kommenden Tagen ein großes Thema für uns. Im Heft gibt’s ein umfangreiches Special und schon kurz vor dem großen (Frei-) Tag für alle R.E.M.-Fans wird man „Collapse Into Now“ in voller Länge bei uns hören können. Aber nun geht es los mit unserem Track by Track-Interview, das Birgit Fuß mit der Band führte.

Mills: Der Song schließt vielleicht insofern an “Accelerate“ an, als er dreckige, krachende Gitarren hat. Wir fangen gern mit einem Rocker an. Nicht immer, aber oft. Wir wussten ganz früh, dass wir das Album damit beginnen wollen. Die Reihenfolge der Stücke festzulegen war diesmal überraschend leicht.

Stipe: “Up“ war zum Beispiel zu lang, da hätten elf, zwölf Songs auch gereicht. Wir waren damals am Ende der Aufnahmen einfach nicht auf einer Kommunikationsebene, auf der wir das noch besprechen und ändern hätten können, also ist es so passiert, and that was that. Aber diesmal haben wir auf so vielen Ebenen kommuniziert, Mike, Peter und ich, dass klar war, was aufs Album soll und was nicht. Das war gut. Einige tolle Songs haben’s jetzt nicht geschafft, aber egal.

R.E.M. bei Myspace.


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R.E.M.s „Monster“: Gedanken zu einem ungeliebten Album

Die Zeit im Studio war für R.E.M. eigentlich zu keiner Zeit ihrer Karriere eine einfache Sache. Reibereien waren die Regel. Manchmal sprachen die Musiker Tage lang nicht miteinander. Und am Ende kam dann doch immer ein mindestens gutes Album heraus. Zu den Aufnahmen von „Monster“, die im Oktober 1993 begonnen wurden und sich mehr als ein halbes Jahr hinzogen, war das etwas anders. Die Stimmung nach der bewegenden, aber auch anstrengenden Arbeit an „Out Of Time“ und „Automatic For The People“ - also jenen Alben, die bis heute die Fixpunkte des R.E.M.-Universums geblieben sind - war so gelöst wie lange…
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