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Alice Boman Dream On



von

Twin Peaks liegt neuerdings in Schweden. Alice Bormans Debüt, dessen Titel nicht besser gewählt sein könnte, erinnert frappant an einige der Songs, die von der ätherischen Julee Cruise zu Lynchs Serie beigesteuert wurden. Vor allem „The More I Cry“ klingt wie eine heimliche Fortsetzung von „Falling“.

Sieben Jahre musste die Songwriterin aus Malmö um ihre Chance kämpfen, ein Label nach dem anderen sagte ab. Hört man diese intimen Schmuckstücke, die zugleich Cocteau Twins und Chromatics streifen, fragt man sich warum. Zu schwebenden Keyboard-Teppichen und traurigen Beats legt sich Bormans bittersüße Stimme wie kühler Regen auf verdorrte Erde. Eine herzerweichende Sammlung von Pop-Wiegenliedern. (Play It Again Sam/PIAS)


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„Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen“ - wer hat es wirklich gesagt?

Musikjournalismus steht seit jeher unter dem Verdacht, eine schöne Sache mit kleinteiligen Gedanken und allzu subjektiven Kritiken kaputt zu machen. Das sehen wir natürlich anders und schreiben leidenschaftlich weiter. Dennoch gibt es ein Bonmot, das diese grundsätzliche Vorhaltung gegenüber dem Schreiben und Sprechen über Musik in Worte packt: „Über Musik schreiben ist wie über Architektur tanzen - eine ziemlich dumme Idee.“ Erst am Samstag (24. August) war es wieder öfter zu lesen, in einigen Memes zum 65. Geburtstag von Elvis Costello. https://www.facebook.com/TitelThesenTemperamente/photos/a.140070936029067/2320305611338911/?type=3 Tatsächlich wird immer wieder behauptet, dass Elvis Costello diesen Satz 1983 in einem Interview gesagt haben soll. Konkret:…
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