Die Fantastischen Vier Captain Fantastic


„Und es ist wieder Fanta-Zeit/ Und wir fühlen diese Dankbarkeit“, singen sie in „Hitisn“ (was wohl die Kurzform für „’N Hit is ’n Hit is ’n Hit“ ist), und viele, die mit den Fantastischen Vier erwachsen geworden sind, fühlen ähnlich: Bei denen gibt es keine fiesen Überraschungen, aber erstaunlicherweise auch keinen Energieverlust.

Die Beats auf „Captain Fantastic“ hauen rein, die Soundeffekte zoschen, und natürlich entsteht die Spannung wieder mal aus den drei so unterschiedlichen Perspektiven – es ist jederzeit sofort erkennbar, ob gerade Smudo, Thomas D oder Michi Beck erzählen: vom deutschen Alltag, von Visio­nen, Endzeitstimmung, Aufbruch, Weitermachen und manchmal allem zusammen.

Wer das hibbelige „Aller Anfang ist yeah“ (samt „Sie ist weg“-Zitat) durchhält, wird mit Sätzen wie „HipHop ist mehr als Pimmel und Image“ belohnt, und dann zieren noch etliche Gäste das Album, wie das bei HipHoppern halt so üblich ist: Clueso und Tom Gaebel (echt!) singen mit, ­Samy Deluxe und ­Curse halfen ein bisschen bei den Texten. Is ’n Hit. (Sony)

Kooperation


Barack Obama im Interview mit dem ROLLING STONE

Bevor die Aufnahmegeräte am 11. Oktober eingeschaltet wurden, plauderte Interviewer Douglas Brinkley mit Barack Obama über den „Bronco Buster“, die Skulptur von Frederic Remington, die neben seinem Schreibtisch steht und einmal Theodore Roosevelt gehörte. Doch als der Smalltalk zu viel der kostbaren Zeit konsumierte, übernahm der Präsident das Kommando: „Okay“, sagte er bestimmt, „schießen Sie los.“ Als wir das Oval Office wieder verlassen, erwähnt RS-Redakteur Eric Bates gegenüber Obama, dass er seine sechsjährige Tochter gefragt habe, ob es irgendetwas gäbe, das er dem Präsidenten ausrichten solle. Nach längerem Überlegen meinte sie: „Sag ihm: You can do it.“ Obama grinst: „Das…
Weiterlesen
Zur Startseite