Feine Sahne Fischfilet Sturm & Dreck

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Es gibt Bands und Künstler, die heimsen ein großes Lob ein, wenn sie sich ausnahmsweise dazu hinreißen lassen, in ihren Texten politisch zu werden. Feine Sahne Fischfilet dagegen nehmen seit je kein Blatt vor den Mund und setzen lautstark einen Haufen vor eure Burschenschaft („Zurück in unserer Stadt“). Maß und Mitte sind ihre Sache nicht, und dafür darf man den sechs Musikern dankbar sein.

„Mecklenburg-Vorpommerns gefährlichste Band“ – die possenhafte Züge annehmende Auseinandersetzung mit dem Verfassungsschutz ging durch alle Gazetten – hat den deutschsprachigen Punkrock mit Bläsereinsatz nicht neu erfunden, aber sie hat ihm dank ihrer Direktheit und, ja, auch Verletzlichkeit zu neuer Relevanz verholfen.

Auch auf ihrem fünften Album, „Sturm & Dreck“, besingt Jan „Monchi“ Gorkow Liebe und Hass, den Rausch, den Überdruss, den Zusammenhalt, die Selbstzweifel und den politischen Kampf, meist hymnisch, immer druckvoll, ohne Umschweife. Man glaubt der Band jedes Wort des Widerstands. (Audiolith)

„Wir sind mehr“ in Chemnitz: Die wichtigsten Worte von Marteria, den Toten Hosen und Feine Sahne Fischfilet

Kraftklub, Marteria, Casper, Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, K.I.Z., Nura und Trettmann: 65.000 Menschen folgten dem Aufruf dieser Musiker, um ein Zeichen gegen Hass zu setzen. Mit Bussen, Zügen und Autos strömten sie am Montag in die sächsische Stadt und legten damit nicht nur die Innenstadt komplett lahm – einige schafften es gar nicht erst zur Veranstaltung und steckten im Stau oder auf den Bahnhöfen fest. Trotzdem beschwerte sich kaum jemand. Und das Wichtigste: Es blieb friedlich. https://www.instagram.com/p/BnRrnLtl-xj/?tagged=wirsindmehr Kraftklub Als gebürtige Chemnitzer und politisch engagierte Musiker stand für Kraftklub fest, dass es Handlungsbedarf nach den Ausschreitungen der vergangenen Woche…
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