Hayden Thorpe Diviner


Domino

Nach dem überraschenden Ende der Wild Beasts vor zwei Jahren scheint sich Sänger und Multiinstrumentalist Hayden Thorpe vom euphorischen Synth-Pop seiner Band endgültig verabschiedet zu haben. Sein Solodebüt, „Diviner“, schlägt einen völlig anderen, erhabeneren Ton an.

Das Titelstück gibt die Richtung vor: ­Thorpe spielt einsam Klaviertöne wie Ludovico Einaudi und singt mit seinem unverkennbaren Falsett. Er inszeniert sich in Songs wie „Stop Motion“ und „Love Crimes“ als von der Vergangenheit geschüttelten Suchenden, der aber bereits Licht am ­Ende des Tunnels erspäht hat.

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„Human Knot“ folgt der Fährte James Blakes, während „Spherical Time“ einer Bewerbung für einen gemeinsamen Scifi-­Soundtrack mit Jonny Greenwood gleicht.


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„Barry Lyndon“: Der schönste Film aller Zeiten

Das ist doch der „Film, der bei Kerzenlicht gedreht wurde". So ist „Barry Lyndon“ im kollektiven Gedächtnis der meisten Cineasten verankert, die ihn vielleicht noch nie vollständig gesehen oder aus den unterschiedlichsten Gründen einen Bogen um ihn gemacht haben. Schon zu seinem Kinostart im Jahr 1975 eilte ihm der Ruf voraus, behäbig erzählt und größtenteils langweilig zu sein. Das Wortspiel „Borey Lyndon“ machte die Runde. Nachdem Stanley Kubrick mit „Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964), „2001 – Odyssee im Weltraum“ (1968) und „Uhrwerk Orange“ (1971) drei Meisterwerke in Folge ins Kino gebracht hatte, die allesamt…
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