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Hayden Thorpe Diviner


Domino

Nach dem überraschenden Ende der Wild Beasts vor zwei Jahren scheint sich Sänger und Multiinstrumentalist Hayden Thorpe vom euphorischen Synth-Pop seiner Band endgültig verabschiedet zu haben. Sein Solodebüt, „Diviner“, schlägt einen völlig anderen, erhabeneren Ton an.

Das Titelstück gibt die Richtung vor: ­Thorpe spielt einsam Klaviertöne wie Ludovico Einaudi und singt mit seinem unverkennbaren Falsett. Er inszeniert sich in Songs wie „Stop Motion“ und „Love Crimes“ als von der Vergangenheit geschüttelten Suchenden, der aber bereits Licht am ­Ende des Tunnels erspäht hat.

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„Human Knot“ folgt der Fährte James Blakes, während „Spherical Time“ einer Bewerbung für einen gemeinsamen Scifi-­Soundtrack mit Jonny Greenwood gleicht.

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