Jack Ingram – Electric :: Roots von Jörg Feyer

Das sechste Album von Jack Ingram kann als Beleg für die These dienen, dass auch ein Texas-Freigeist unbeschadet aut der Music Row von Nashville flanieren kann. Frank Liddell & Mike McCarthy setzen als Produzenten auf einen knackigen Sound-Mix aus Sessioninventar und Importen (Jon Dee Graham), der auch eine Prise Programming („You Never Leave“) und Akustik-Metal-Gospel („Pete, Jesus And Me“) zu integrieren weiß. In eigenen Songs wie dem Ohrwurm „One Thing“ erinnert Ingram nicht nur stimmlich an den frühen Steve Earle. „Goodnight Moon“, der schönste Schleicher, kommt allerdings von Will Kimbrough/Gwil Owen. Und das gemeinsam mit Tom Littlefield verfasste „Fool“ hat gute Chancen auf einen Bar-Klassiker zum Mitsingen – bevorzugt gegen zwei Uhr morgens… (LUCKY DOG/SMIS)

Abonniere unseren Newsletter
Verpasse keine Updates