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Moses Sumney Aromanticism


Der Kalifornier Moses Sumney beschäftigt sich auf seinem Debüt mit der Lieblosigkeit in der Welt und damit, wie soziale Strukturen Liebesbeziehungen bestimmen. Entsprechend karg hat er seine eindringlichen Songs, die ohne catchy Hooklines und Refrains auskommen, instrumentiert.

„Aromanticism“ wird dominiert von Sumneys brüchigem Countertenor, den eine faszinierende D’Angelo-Aura umflort. Seinen meist mehrstimmigen Endzeitgesang untermalt er mit dronigen Synth-Akkorden („Doomed“) oder flankiert ihn mit Harfenkaskaden („Self-Help Tape“). Wenn er zur entspannten Akustikgitarre bittet („Indulge Me“), fällt es leicht, Nachsicht zu üben.

Ein Schlagzeug steht nur bei „Quarrel“ und „Lonely World“ im Hinterzimmer, von wo aus die sphärischen Songs mal kurz auf die einsame Straße pesen. (Jagjaguwar/Cargo)

Sylvia Prahl


Feine Sahne Fischfilet in Dessau: Brauhaus statt Bauhaus – der Auftritt

Nach langem Hin und Her sind Feine Sahne Fischfilet am Dienstag (06. November) in Dessau aufgetreten. Nach der Absage der Veranstalter der ursprünglichen Location, dem Bauhaus Dessau, hat die Band also doch noch in der Stadt spielen können. Im alten Brauhaus der Stadt gaben sie eine umjubelte – und friedliche Show. Das Konzert war innerhalb von 20 Sekunden ausverkauft gewesen. Da das Brauhaus kein offizieller Veranstaltungsort und zudem denkmalgeschützt ist, hatten Ehrenamtliche das Kesselhaus zuvor für das Konzert vorbereitet. Andere Bauhäuser und weitere Städte hatten die Band eingeladen, doch die Gruppe bestand darauf, in der ostdeutschen Stadt zu spielen: „Für uns…
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