My Brightest Diamond A Million And One


Rhyme & Reason/­Membran

Shara Novas musikalischer Horizont ist weit wie die Welt. Das kleine Wörtchen „Pop“ hat darum zu wenige Buchstaben, um all die Ideen und Sounds der Frau aus Arkansas zu beschreiben.

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Sie mixt auch auf ihrem fünften Album Breaks und Rhythmen, betet ihre persönlichen, melancholischen Texte mit naher Intensität herunter und begleitet sich mehrstimmig in choraler Strenge oder mit hippen Jauchzern. Das klingt manchmal beschwörend – und zitiert ­Anna Calvi, Anohni und Laurie Anderson gleichzeitig. Und manchmal, wie in „Supernova“, entsteht ein selbstbewusst-feministischer, sphärischer Club-­Sound. Darüber fegen elektronische Streicher und funky Gitarren.

„When you wanna dance, you dance to the white noise.“ Alles klar, ­machen wir!

Kooperation

David Bowie & Iggy Pop: Die Berliner Alben und Jahre

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. 1977: David Bowie - "Low" Die Synthese aus Glam-Pop und elektronischen Malereien, die Kollaboration zwischen David Bowie, Brian Eno und Produzent Tony Visconti (dem viel Anteil gebührt), halb in Hérouville und halb in Berlin kreiert, war nicht nur für die Fans neu und teilweise überfordernd. Die Plattenfirma RCA soll völlig entsetzt gewesen sein, als Bowie ihr "Low" präsentierte. 1977 Iggy Pop -…
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