Highlight: Pink live in Berlin 2019: Fotos, Videos, Setlist

Rewind Today 1983: The Police veröffentlichen ihr letztes Album ‚Synchronicity‘


1983 waren The Police die größte Band der Welt. „Every Breath You Take“ regierte die Charts auf beiden Seiten des Atlantiks; neue Songs wie „King Of Pain“, „Synchronicity II“ und „Wrapped Around Your Finger“ zeigten die Band als komplett ausgereifte Komponisten, die dem White Reggae des Vorgängers „Ghost In The Machine“ (1981) etwas mehr Melancholie und Pop hinzufügten. Nach der anschließenden Welttournee gingen The Police wieder ins Studio, aber die Spannungen zwischen Sting, Andy Summers und Stewart Copeland waren zu groß. „Synchronicity“ blieb das letzte Album der Band. Mehr als zwei Jahrzehnte später gab es eine Reunion-Tournee. Aber auch da gerieten Sting und Copeland wieder aneinander. Ende.

Aus Musikexpress 8/1983:

The Police – Synchronicity *****

Die Rückkehr der glorreichen Drei! Lange haben sie auf sich warten lassen, die drei Superstars des letzten Jahrzehnts, bis sie sich musikalisch in Erinnerung rufen. Aber das Warten hat sich gelohnt Police präsentieren mit SYNCHRONICITY ihr bislang reifstes Werk.

Sie sind abgeklärter, ruhiger geworden. Die wilden Jahre sind vorbei. Es überwiegen langsamere Stücke, komplex arrangiert, mit schönen Melodie-Bögen. Und nur noch selten, wie auf dem Eingangstitel der Platte, strapaziert Sting seine Stimmbänder in für ihn typischer Höhe.

Besonders die zweite Seite des Albums wirkt wie aus einem Guß Vier Kompositionen von Sting, die alle eine entspannte, ausgeglichene Atmosphäre vermitteln. Beginnend mit dem Hit „Every Breath You Take“ führt Seite 2 zu dem melancholisch angehauchten „King Of Pam“: „I have stood here before inside the pouring rain/With the world tuning circles running round my brain/I guess I always thought that you could end this reign/But it’s my destiny to be the hang of pain…“ Leichte Tango-Einflüsse, kombiniert mit dem typischen Police-Reggae auf dem folgenden „Wrapped Around Your Finger“. Das abschließende „Tea In The Sahara“ besticht durch seine komplizierte Melodie-Linie Sparsamer, effektiver Synthesizer-Einsatz auf all diesen Stücken und natürlich Stewart Copelands unverkennbares, vertracktes Schlagzeug.



Sting über ein mögliches Biopic über ihn: „Auf gar keinen Fall“

Biopics über Musiker sind derzeit hoch im Kurs. Hierzulande startete erst kürzlich mit „Lindenberg! Mach dein Ding“ der Film über Udo Lindenbergs Leben. Vor allem aber „Rocketman“ über Elton John und „Bohemian Rhapsody“, der Freddie Mercurys Leben thematisiert, avancierten zu absoluten Hits an den Kinokassen. Sting, der ehemalige Frontmann von The Police, hat dagegen keine Lust auf einen Film über sein Leben. Das teilte er kürzlich in einem Interview mit. Angesprochen auf sein derzeitiges Musical „The Last Ship“ und die darin enthaltenen autobiographischen Elementen, wurde Sting unter anderem auch nach einem Biopic über seine Karriere und sein Leben gefragt. „Auf…
Weiterlesen
Zur Startseite