Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Rewind Today 1988: Alice Cooper verletzt sich bei Showeinlage mit Galgen

„Hängt ihn, hängt ihn!“. Die Zuschauer brüllen, als Alice Cooper zum Galgen geführt wird, wo der Sänger für seine Sünden erhängt werden soll. Die inszenierte Hinrichtung galt stets als Höhepunkt der Live-Shows Coopers.

Alice Cooper knallt direkt auf den Boden

Nur am 7. April, im Londoner Wembley Stadion, ging etwas schief. Cooper wird auf die Empore geführt, der Galgen um den Hals gelegt, Trommelwirbel, die Falltür geht auf – und der Sänger fällt direkt auf den darunter liegenden Bühnenboden. Das Seil war zu lang. Minutenlange Benommenheit. Danach schafft es der 40-Jährige immerhin noch, die Show zu beenden.

Nach Ende der Tour mottete der Hinrichtungs-Pionier – zu seinem Repertoire gehören weiterhin ein elektrischer Stuhl und die Guillotine – den Galgen samt Falltür ein. Erst 2007 trat Cooper wieder mit Fallstrick auf. Und verarbeitete sein Unfalltrauma.

Kooperation

Einen ähnlich bizarren Showunfall leistete sich Ozzy Osbourne, der aus Versehen auf offener Bühne einer Fledermaus den Kopf abbiss.

Alice Cooper live 1988:

 


Rooftop Concert: 1969: Die Beatles geben ihr letztes Konzert

Der 30. Januar 1969 ist ein kalter, grauer, windiger Tag in London. Wer sich da freiwillig auf ein Hochhaus-Dach stellt, kriegt die volle Brise ab. Und doch entschieden sich John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr damals zu einer Aktion, die es seit Jahren nicht gegeben hatte: Die Beatles wollten live auftreten. Als Ort wählten sie praktischerweise das Dach des "Apple"-Gebäudes. Gemeinsam mit dem Organisten Billy Preston ließen die Beatles sich filmen, der Auftritt war für den "Let It Be"-Film gedacht. "Wir hätten natürlich auch in der Sahara auftreten können", sagte Ringo Starr später. „Aber wir mussten halt…
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