Rewind Today 1988: Alice Cooper verletzt sich bei Showeinlage mit Galgen

Rewind Today 1988: Alice Cooper verletzt sich bei Showeinlage mit Galgen

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„Hängt ihn, hängt ihn!“. Die Zuschauer brüllen, als Alice Cooper zum Galgen geführt wird, wo der Sänger für seine Sünden erhängt werden soll. Die inszenierte Hinrichtung galt stets als Höhepunkt der Live-Shows Coopers.

Alice Cooper knallt direkt auf den Boden

Nur am 7. April, im Londoner Wembley Stadion, ging etwas schief. Cooper wird auf die Empore geführt, der Galgen um den Hals gelegt, Trommelwirbel, die Falltür geht auf – und der Sänger fällt direkt auf den darunter liegenden Bühnenboden. Das Seil war zu lang. Minutenlange Benommenheit. Danach schafft es der 40-Jährige immerhin noch, die Show zu beenden.

Nach Ende der Tour mottete der Hinrichtungs-Pionier – zu seinem Repertoire gehören weiterhin ein elektrischer Stuhl und die Guillotine – den Galgen samt Falltür ein. Erst 2007 trat Cooper wieder mit Fallstrick auf. Und verarbeitete sein Unfalltrauma.

Einen ähnlich bizarren Showunfall leistete sich Ozzy Osbourne, der aus Versehen auf offener Bühne einer Fledermaus den Kopf abbiss.

Alice Cooper live 1988:

https://www.youtube.com/watch?v=oDlutuz6XQs

 

1985: Das größte Musikspektakel aller Zeiten – Live Aid

"It's twelve noon in London, seven AM in Philadelphia, and around the world it's time for: Live Aid ...." Bis heute ist es der Maßstab aller Charity-Konzerte: Live Aid. Am 13. Juli 1985 organisierten Bob Geldof und Midge Ure Veranstaltungen im Londoner Wembley Stadium und im JFK Stadium in Philadelphia; bei den zeitgleichen Konzerten, insgesamt 16 Stunden lang, versammelte sich eine bis dato nie gesehene Zahl von Stars, die zu Spenden für die Hungerhilfe in Äthiopien aufriefen. Knapp zwei Milliarden Menschen in 150 Ländern schauten zu. Queen, U2, Bob Dylan, Madonna, Mick Jagger, Paul McCartney, David Bowie, Sting, die Beach…
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