Rolling Stone Bilanz 09: Die besten Alben


von

1. Wilco – „Wilco (The Album)“

Dem erjammten „Sky Blue Sky ließen Wilco ein reines Songalbum folgen, auf dem sie – wie es so schön heißt – „das Studio wie ein Instrument“ nutzten. Ergebnis sind elf konzise, tiefgründige Tracks, die alles enthalten, was diese abenteuerlustigen Traditionalisten ausmacht: den Folk, den Rock, Amerika und die Hoffnung der Hoffnungslosen. Bester Song: „Bull Black Nova“.

2. Bill Callahan – „Sometimes I Wish I Were An Eagle“

Einen Song zu schreiben sei, wie einen Vogel zu fangen, erklärte der tiefstimmige Dichter Bill Callahan mal in einem Interview. So viel prächtige Exemplare wie auf dieser kreiselnden, kammermusikalischen Kostbarkeit sind dem wunderhaften romantischen Ornithologen noch nie ins Netz gegangen. Bester Song: „All Thoughts Are A Prey To Some Beast“.

3. Antony & The Johnsons – „The Crying Light“

Die Philosophie des japanischen Butoh-Tanzes und die Cocteau Twins, Naturmystik und Gender-Bending, die brüchigen Arrangements des isländischen Komponisten Nico Muhly und die dramatische Stimme von Antony Hegarty vereinen sich auf magische Weise zu einer opernhaften Öko-Utopie. Bester Song: „Kiss My Name“.

4. Jochen Distelmeyer – „Heavy“ (Bester Song: Murmel)

5. The Duke And The King – „Nothing Cold Can Stay“ (Bester Song: „Summer Morning Rain“)

6. Richard Hawley – „Truelove’s Gutter“ (Bester Song: „For Your Lover Give Some Time“)

7. Patrick Wolf – „The Bachelor“ (Bester Song: „Vulture“)

8. A. A. Bondy – „When The Devil’s Loose“ (Bester Song: „When The Devil’s Loose“)

9. Dinosaur Jr. – „Farm“ (Bester Song: „Said The People“)

10. Animal Collective – „Merriwether Post Pavilion“ (Bester Song: „In The Flowers“)

Die kompletten Top 25 gibt’s in der aktuellen Ausgabe.