Sarah Connor bittet um mehr Verständnis bei Depressionen: „keine Krankheit, die man von außen sieht“


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„Alles ist dunkel und du kommst da nicht raus. Diese Traurigkeit frisst dich noch auf“ singt Sarah Connor in ihrer Ballade „Stark“. Der Song findet sich mit fünf weiteren auf der aktuellen Neuveröffentlichung ihres 2019er-Albums „Herz Kraft Werke“. Damit greift die Delmenhorster Singer/Songwriterin erneut das Thema Depressionen auf, mit dem sie selbst wiederholt zu kämpfen hatte.

„Gefangen im Gedanken-Labyrinth. Allein, obwohl hier viele Menschen sind. Keiner versteht, was in dir passiert. Du weißt nicht mehr, wann hast du Glück gefühlt?“, heißt es in „Stark“. Der Song sei einem Menschen gewidmet, „den ich über alles liebe und der durch eine sehr dunkle Zeit gegangen ist. Depressionen, Selbstmordgedanken, Selbsthass…:“, so Connor.

In einem längeren Statement, veröffentlicht via Social Media, führt die 41-Jährige aus. „Es ist keine Krankheit, die man von außen sieht. Du fühlst dich alleine, einsam, isoliert und abgespalten vom Rest der Gesellschaft. (…) Es erfordert Feingefühl und genaues Hinsehen, um überhaupt mitzubekommen, dass es jemandem im eigenen Umfeld nicht so gut geht.“ Connor selbst habe bereits als Teenager mit depressiven Phasen zu kämpfen gehabt, so Connor weiter. Die „Dunkelheit der Gedanken“ wären ihr wohlvertraut. Heute stelle sie sich dem Thema und gelernt damit umzugehen. „Ich selber habe immer noch hier und da eine kleine Panikattacke, wir sind alte Bekannte. Das kann beim Autofahren passieren, wenn ich mit meinen Hunden im Wald spazieren gehe oder wenn ich auf der Bühne stehe. Ich habe mich damit abgefunden, ich glaube, damit werde ich mein Leben lang zu tun haben.“

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