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Blackout Tuesday
Highlight: 20 Jahre ROLLING STONE: 20 ewig legendäre Orte des Pop

Sebastian Vettel ist wieder Weltmeister. Sein Lieblingsalbum: „Abbey Road“.

Nach dem Rennen beim Großen Preis von Japan ist es nun klar: Sebastian Vettel ist zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister. Dass er gerne Vinyl hört und außerdem noch auf die Beatles steht, finden wir natürlich sehr sympathisch– und gönnen ihm seinen zweiten Titel in Folge umso mehr. Hier gibt’s die Cover-Story aus unserem „Rock’n’Roll“-Ressort des Monats Januar 2011.

Musik ist mein ständiger Begleiter, im Flugzeug, beim Kondition bolzen, sogar noch an der Rennstrecke bis kurz vorm Start. Und wenn in den Garagen an den Autos geschraubt wird, läuft die Musik so laut, dass man uns auf dem ganzen Gelände hört. Dieses Jahr waren die Favoriten des Teams „In For The Kill“ von La Roux und „We No Speak Americano“ von Yolanda. Diese Lieder werde ich immer mit meinem ersten WM-Titel verbinden.

Mit den Beatles könnte ich den Jungs sicher nicht kommen. Die lege ich eher zu Hause auf.  Ja, auflegen! Ich habe alle Beatles-Alben als LPs. Wenn die Nadel aufsetzt, wenn es knackt und knistert, das gehört einfach dazu. Mein Vater hat mir von vielen früheren Bands erzählt, aber bei den Beatles bin ich hängen geblieben. Da habe ich mich richtig vorgearbeitet, Album für Album. Ich stöbere gerne auf Flohmärkten nach Klassikern, zuletzt beim Rennen in Japan in den kleinen Plattenläden von Tokio. Inzwischen habe ich rund 500 Schallplatten, darunter das Gesamtwerk der Beatles praktisch komplett. Von den Solosachen gefallen mir die Songs von John Lennon am besten, der war eh der Spannendste der Beatles. Bei einigen Stücken denkst du zwar: Oh Gott, wie war der denn da drauf? Aber dann gibt’s auch wunderschöne Stücke wie „Imagine“. Ich kann fast alle Beatles-Songs mitsingen – auch wenn ich das keinem zumuten möchte.

Neben „Magical Mystery Tour“ gehört „Abbey Road“ zu den coolsten Scheiben. Und ohne Zweifel ist es das coolste Beatles-Cover. Der Zebrastreifen in Westminster ist ja längst Kult. Die Beatles hätte ich gerne mal live gesehen. Mein erstes Livekonzert wollte ich eigentlich nie verraten, weil es so peinlich ist: Es war Britney Spears in Köln. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich erst 13 war – und auch nur hingegangen bin, weil ich sie optisch gut fand…



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