Shia LaBeouf: Update zur drohenden Gefängnisstrafe
Der Schauspieler entgeht einer Haftstrafe – nach seiner Verhaftung im Februar infolge einer betrunkenen Kneipenschlägerei in New Orleans.
Shia LaBeouf hat sich am Mittwoch in drei Fällen einfacher Körperverletzung für schuldig bekannt. Die Anklagepunkte gehen auf eine nächtliche Schlägerei zurück, die der Schauspieler während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten in New Orleans angezettelt hatte.
Der 39-Jährige kommt ohne Gefängnisstrafe davon. Stattdessen erhält er für die Vergehen auf Ebene eines Misdemeanors zwei Jahre Bewährung. In einer Stellungnahme gegenüber ROLLING STONE bezeichnete seine Anwältin Sarah Chervinsky den Vorfall als „nichts weiter als eine kleine Kneiperei beim Mardi Gras“.
LaBeouf sei vor Gericht erschienen, „weil er Verantwortung für seinen Anteil an dem Geschehenen übernehmen wollte – und das hat er getan“, erklärte Chervinsky weiter. „Jetzt freut er sich darauf, sich auf seine Familie, seine Arbeit und neue kreative Projekte zu konzentrieren.“
Über das Mardi-Gras-Wochenende im Februar kursierten in den sozialen Netzwerken mehrere Videos, die einen offensichtlich angetrunkenen LaBeouf beim Feiern auf der Bourbon Street zeigten. Bei einem seiner Ausflüge wurde er verhaftet – er soll „Unruhe gestiftet“ und sich vor einer Bar nahe dem French Quarter zunehmend „aggressiv“ verhalten haben.
Homophobe Beleidigungen und Schläge
Ein oben ohne agierender LaBeouf soll bei der Auseinandersetzung zwei Personen geschlagen und dabei homophobe Beleidigungen gerufen haben. Auf einem Video ist zu sehen, wie er jemanden zu Boden stößt und einem Mann ins Gesicht schlägt, „wodurch dessen Nase möglicherweise ausgerenkt wurde“, wie die Associated Press berichtete.
Vor der Urteilsverkündung war LaBeouf angewiesen worden, eine Behandlung aufzusuchen und sich wöchentlichen Drogentests zu unterziehen. Sein exzentrisches Verhalten hatte bereits für Unruhe am Set seines kommenden Films „The Rooster Prince“ gesorgt, wie Produktionsquellen ROLLING STONE zuvor berichtet hatten. „Er war völlig außer Rand und Band“, sagte ein Produktionsmitglied, das im vergangenen November an dem Dreh in Oklahoma beteiligt war. „Ich glaube nicht, dass er stabil ist. Ich glaube nicht, dass er das seit einer Weile ist.“
LaBeouf soll außerdem in einem weiteren Film mitspielen: „God of the Rodeo“, der unter anderem von Produzentin Giannina Facio Scott und ihrem Mann, Regisseur Ridley Scott, mitfinanziert wird. Die Dreharbeiten sollen laut dem Oklahoma Film + Music Office noch in diesem Monat sowie im Juli in der Region stattfinden.
LaBeouf hatte in der Vergangenheit offen über seine angebliche Nüchternheit gesprochen. 2020 gab er bekannt, sich in Therapie und einem Zwölf-Schritte-Programm zu befinden – nachdem FKA Twigs ihn während ihrer Beziehung der körperlichen, emotionalen und psychischen Misshandlung beschuldigt hatte. Noch im März des vergangenen Jahres beteuerte er, clean zu sein, und nannte Schauspieler wie Mel Gibson und Sean Penn als jene, die ihm den Weg zurück gewiesen hätten.
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