Highlight: Michel Legrand im Interview: „Die Jazz-Giganten sind tot“

Stimme gegen Rechts: Marteria und Casper treten kostenlos in Chemnitz auf

Marteria und Casper haben angesichts der aktuellen Ereignisse in Chemnitz angekündigt, ein kostenloses Konzert in der sächsischen Stadt zu spielen. Die Rapper planen, am kommenden Montag (03.09.) um 19 Uhr am Karl-Marx-Monument im Zentrum aufzutreten, um rechtsradikalen Demonstranten und Gewaltbereiten auf ihre Weise die Stirn zu bieten. Die Musiker hoffen damit, möglichst viele Fans motivieren zu können, „auch mal dahin zu kommen, wo es wichtig ist.“

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Marteria und Casper engagieren sich lautstark gegen Rassismus – zuletzt auch am Wochenende beim Anti-Nazi-Festival „Jamel rockt den Förster“, bei dem auch Herbert Grönemeyer aufgetreten war. Die Rapper haben ein gemeinsames Album namens „1982“ produziert, das am 31. August erscheinen wird.

Die derzeitige Situation in Chemnitz ist ein überfälliger Weckruf für Deutschland – nachdem dort in der Nacht zum Sonntag (26.08.) ein Mann getötet worden war, riefen Rechtsradikale auf den Straßen der sächsischen Stadt zur Selbstjustiz gegen Ausländer auf.

Am Dienstagabend bezog Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im „Heute Journal“ des ZDF Stellung: „Der Staat muss jetzt in den nächsten Tagen und Wochen vor allem in Chemnitz zeigen, dass er das Gewaltmonopol hat. Wir müssen verhindern, dass Chemnitz Aufmarschgebiet wird von Extremisten aus ganz Deutschland.“


Mariah Carey: Konzert in Saudi-Arabien diene Aufhebung der Geschlechtertrennung

Mariah Carey wird nach ihrem Auftritt in Saudi-Arabien hart kritisiert, kontert jedoch Vorwürfe, sie unterstütze das Königreich mit ihrem Auftritt. Vor allem Frauenrecht-Aktivisten gingen die Sängerin an. Deren Pressesprecherin ließ nun ausrichten, dass das Konzert ein „positiver Schritt zur Auflösung der Geschlechtertrennung“ im Lande sei. Argument der Frauenrechtler: Carey kaschiere die schlechte Menschenrechtsbilanz Saudi-Arabiens, indem sie sich bereit erklärt, dort aufzutreten. Carey absolvierte ihr Konzert am Donnerstag mit DJ Tiesto, Sean Paul und der im Jemen geborenen Sängerin Balqees Fathi und interpretierte das allem Anschein nach als Gelegenheit, auf die Aufhebung der Geschlechtertrennung im Königreich hinzuarbeiten. Gegen die Menschenrechte Aktivisten…
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