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Blues Pills

Blues Pills #DaheimDabei

Blues Pills sind eine bunte Truppe: Gegründet von den US-amerikanischen Halbbrüdern Zack Anderson und Cory Berry, erweiterte die Schwedin Elin Larsson das Duo schon bald; eine Konzertreise durch Europa komplettierte die Besetzung schließlich mit dem Franzosen Dorian Sorriaux.

Nach nur einer EP zogen Blues Pills schließlich einen Plattenvertrag mit dem Metal-Riesen Nuclear Blast an Land. Ihr selbstbetiteltes Debüt BLUES PILLS erntete begeisterte Kritiken: Der Drahtseilakt zwischen Blues, Soul und Rock lässt die Retroliebhaber wie eine romantische Symbiose von Flower Power-Hippietum und aufkeimendem Hard Rock klingen – einen Stil, den Blues Pills auch auf ihrem zweiten Werk LADY IN GOLD (nominiert für einen METAL HAMMER AWARD in der Kategorie „Bestes Album“) 2016 fortsetzten.

Nach rumorendem Bandgefüge steht nun das mittlerweile dritte Album HOLY MOLY! in den Startlöchern und soll am 19. Juni erscheinen.


Alle Konzerte auf magenta-musik-360.de und #dabei/MagentaTV sehen.

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Tatort ‚Eine andere Welt‘: alles mit Habgier, Porno-Erwartung und Suff erklärbar

Jörg Hartmann glaubt, man könne seinen Kommissar Peter Faber erst „beim dritten Hinsehen“ verstehen und mögen. Am Sonntag haben wir zum dritten Mal hingesehen, aber weder Verständnis noch Sympathie stellen sich ein. Ist schon klar: Faber hat seine Frau und seine Tochter verloren, und nun verdichten sich die Hinweise darauf, dass es kein Unfall war, sondern Mord. Deshalb läuft Faber mit irrem Blick herum und schlägt gegen Wände. Deshalb würgt er seine Kollegin Martina Bönisch (Anna Schudt) und die Leiche des Mädchens Nadine, die sich in seiner Fantasie für einen Sekundenbruchteil in die tote Tochter verwandelt. Deshalb sagt er immerzu „ficken“ und „vögeln“ und provoziert die Verdächtigen. Deshalb sitzt er stundenlang schweigend und biertrinkend mit dem entrückten Vater des Opfers auf dem Balkon einer Mietwohnung und zeigt ihm später die Fotos seiner Liebsten. Und deshalb zieht er niemals seinen Parka aus.

Der „Tatort: Eine andere Welt“ ist der zweite Teil des Fernsehfilms „Komatrinken“, der kürzlich gezeigt wurde, ebenfalls geschrieben von Jürgen Werner. Auch diesmal geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die in hormonellen Wirren prahlen, poussieren und saufen, sich dauernd mit dem Handy filmen und Fotos verschicken. Nur der Mord wurde leider nicht dokumentiert. Während Faber und die die frustrierte Bönisch bei den Proleten-Eltern ermitteln, schleichen sich die Junior-Ermittler Dalay (Aylin Tezel) und Kossik (Stefan Konarske) bei den fast Gleichaltrigen ein. Merkwürdigerweise ist die gesamte Clique reich – bloß das Opfer musste die teuren Kleider der angeblichen Freundin auftragen. Diese bemützte und behornbrillte Ausgeburt des Drehbuchs neidete dem armen Mädchen schließlich sogar den freudlosen Geschlechtsverkehr, so eifersüchtig war sie.

So deprimierend die simple Auflösung zwischen Sperma, Blut am Poller und Ertrinken schließlich ist, so hilflos tapern die Schauspieler durch die Laienspielszenen mit holzgeschnittenen Dialogen. Der Jargon der Pubertierenden stimmt so wenig wie die sogenannte Lebenswirklichkeit, wenn Mädchen nichts Eiligeres zu tun haben, als sich als Flittchen zurechtzumachen, und ein 16-jähriger Schüler als schmieriger Barbesitzer von Papas Gnaden auftritt. Kommissarin Bönisch wartet im Hotel auf einen Gigolo, überlegt es sich diesmal aber anders. Und Aylin Tezel gibt die kokette Göre.



Kritik: „Der Elefantenmensch“ – 40. Jubiläum des Klassikers

Das erste Meisterwerk des Regisseurs David Lynch: „Der Elefantenmensch“. Der Schwarzweiß-Kinofilm aus dem Jahr 1980, nominiert für acht Oscars, erscheint zum 40. Jubiläum frisch restauriert in einer 4k-Fassung (Studiocanal Home Entertainment). „Der Elefantenmensch“ erzählt die wahre Geschichte des Joseph „John“ Merrick, im Film gespielt von John Hurt, der aufgrund seiner körperlichen Missbildungen auf den Jahrmärkten Englands vorgeführt wird. Nach seiner Befreiung versucht der Arzt Frederick Treves, verkörpert von Anthony Hopkins, Merrick in die viktorianische Gesellschaft Londons einzugliedern. David Lynchs Film ist ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit und die Unantastbarkeit der Würde. Die ROLLING-STONE-Redakteure Sassan Niasseri und Arne Willander über ein…
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