Tindersticks: Album im Februar, Tour im März, „Medicine“-Clip schon jetzt

Gäste des Rolling Stone Weekender – genauer: Gäste unseres Standes auf dem Rolling Stone Weekender – konnten bereits in das neue Album der Tindersticks reinhören. Ob die trubelige Einkaufspassage allerdings der beste Ort war, um in diese melancholischen Klangtiefen hinabzusteigen, sei mal dahingestellt.

Egal: Am 17. Februar werden Stuart A. Staples und seine Tindersticks ihr neuntes Studioalbum veröffentlichen, das den schönen Namen „The Something Rain“ trägt. Neun Songs sind drauf, mit folgenden Namen:

1. Chocolate
2. Show Me Everything
3. This Fire Of Autumn
4. A Night So Still
5. Slippin‘ Shoes
6. Medicine
7. Frozen
8. Come Inside
9. Goodbye Joe

Im März sind die Tindersticks auf Europatour und machen unter anderem in folgenden Städten Halt:

07.03. Berlin, Volksbühne
12.03. Köln, Gloria
15.03. CH-Lausanne / Pully, Theatre de L’Octogone
16.03. CH-Zürich, Kaufleuten

Den ersten Song kann man schon jetzt hören, dazu gibt’s einen von David Reeve im Studio der Band gefilmten Clip. „Medicine“ ist ein gut gewählter Vorgeschmack: Staples rauniger Gesang ist perfekt abgemischt, der erst noch befremdliche Beat des Drumcomputers wird nachher zum hypnotischen Mitnicker und gibt den satten Violinen ein sanftes Bett. Wundervoll, mehr davon!


Tindersticks: Exklusive Videopremiere „See My Girls“ + neue EP

Anscheinend haben die Tindersticks, vielleicht irgendwo in Frankreich, wo Sänger Staurt Staples mit seiner Familie lebt, einen geheimen Brunnen gefunden, aus denen sie neue Ideen schöpfen. Schon das neue Album „No Treasure But Hope“ erkundete bekannte Themen der schwärmerischen Melancholiker aus England mit einem noch einmal nuancenreicheren Sound als zuletzt das kaum schlechtere, aber weitaus fragmentarischer daherkommende „The Waiting Room“. Stattdessen eine kleinere Form, präzisere Instrumentierung. Alles wirkt besser zu einem Ende gedacht und zu einem Gesamtbild hin komponiert. Einer der Highlights auf der neuen LP ist sicherlich das treibende „See My Girls“ mit seiner durchaus beunruhigenden Welterkundung zwischen den…
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