aktuelle Podcast-Folge:

Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Track by Track durch die neue R.E.M.: Stipe und Mills über „Oh My Heart“

Mills: Das ist die Fortsetzung von “Houston”. Es ist unser Blick auf New Orleans und wie die Stadt mit der Hurrikan-Katastrophe umgegangen ist und versucht hat, sich zu erholen. “Collapse Into Now” ist allerdings gar kein politisches Album – vielleicht, weil es momentan weniger Grund zum Wütendsein gibt. Wir haben jetzt einen Präsidenten, den wir mögen, das ist schon mal gut. Natürlich gefällt uns manches nicht, aber insgesamt hat sich die Situation verbessert. Und was man nicht vergessen darf: Selbst die wütendsten Songs hatten bei uns immer eine optimistische Wendung, spätestens am Ende. Wir sind einfach so. Wir hoffen immer, dass sich alles zum Guten wendet.

Stipe: “Accelerate” wurde während dieses absurden, irrsinnigen Moments in der amerikanischen Geschichte veröffentlicht, als George W. Bush Präsident war. Leider wirkt das immer noch nach, aber trotzdem sind die Zeiten jetzt freudvoller, und dass, obwohl viele Leute es wegen der Depression gerade viel schwerer haben. Aber zumindest haben wir einen Präsidenten, dem man vertrauen kann, der schlau ist und keine Angst hat vor seiner eigenen Intelligenz.

Das vollständige Album kann man noch immer komplett im Netz hören. Hier gibt es unsere Review und das Webwheel.

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Was bedeutet eigentlich R.E.M.?

Es wurden schon eine Menge Bücher über R.E.M. geschrieben. Was sie bei schwankender Qualität eint, ist, dass sie fast allesamt wenig von den Ursprüngen der Band in der quecksilbrigen Musikszene Athens in den frühen Achtzigern zu erzählen haben. Das hat auch einen plausiblen Grund: Die meisten Biografien über Berry, Buck, Mills und Stipe stammen aus der Feder britischer Journalisten. Dieses Versäumnis will Robert Dean Lurie, bekannt geworden mit analytisch fundierten Reflexionen über David Bowie und Steve Kilbey, mit seinem auch persönlichen Blick auf die ersten Jahre von R.E.M. aus der Welt schaffen. Weil er die Region kennt, spürt er mit…
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