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TV-Tipp: Haftbefehl trifft in arte-Sendung auf Oliver Polak

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TV-Tipp: Haftbefehl trifft in arte-Sendung auf Oliver Polak

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In der arte-Sendung “Durch die Nacht mit…” treffen an einem Abend oftmals gegensätzliche Charaktere aufeinander, um sich an verschiedenen Orten ins Nachtleben zu stürzen. In den letzten Jahren entdeckten zum Beispiel “Bild”-Chefredakteur und Henryk M. Broder oder Mark Benecke und Michaela Schaffrath Gemeinsamkeiten an sich, die sie zuvor nicht vermutet hätten.

In der am Sonntag (08. Februar) ausgestrahlten Sendung traf der Rapper Haftbefehl auf den jüdischen Comedian Oliver Polak und trat mit voller Wucht sofort in ein Fettnäpfchen, als er während der Fahrt in einer Limousine sagte: „Ich dachte, alle Juden sind reich“. Für einen kurzen Moment glaubt man als Zuschauer den Eklat geradezu zu riechen, bis Polak mit einer großen Portion Humor das antisemitische Klischee auflöste. Die beiden verstehen sich.

>>> Haftbefehl: Die Reime,  die Musik, die Wut

Haftbefehl hatte gefragt, ob die Eltern des Autors (“Der jüdische Patient”) reich seien, woraufhin dieser verneinte und verdutzt nachfragte, wie er darauf käme. Im Interview mit der “Welt” sagte Polak, dass er den HipHopper darauf hinwies, ein antisemitisches Klischee zu verwenden, um ihn dann mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: “Ey Haftbefehl, denk doch mal drüber nach: Wenn alle Juden reich wären, dann würde ich doch nicht mit dir in so einer Karre durch Offenbach fahren, sondern wäre auf Hawaii.”

Nach kurzer Bedenkzeit stimmte der 29-Jährige zu – und genoss es im Anschluss, gemeinsam mit Polak Frankfurt zu erkunden. Unter anderem machten die beiden Halt in der JVA Preungesheim, auf einem Jahrmarkt (wo Haftbefehl sich kaum vor Fans retten konnte) und im Frankfurter Stalburg Theater.

Als Oliver Polak erzählte, dass er in der letzten Zeit vor allem Udo Jürgens hörte, reagierte Haftbefehl erstaunt und gab zu, nicht einmal „Ich war noch niemals in New York“ zu kennen. Doch nachdem der Comedian etwas von ihm auflegte, ging er total darauf ab, wie Polak bestätigte.

Hier können Sie die Sendung noch einmal in voller Länge sehen:

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