TV-Tipp: “Too young to die: Falco – Sterben, um zu leben”

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TV-Tipp: “Too young to die: Falco – Sterben, um zu leben”

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Viele sehen noch heute in ihm den ersten weiße Rapper: Falco entwickelte sich seit seinem Hit „Rock Me Amadeus“ zu eine Art Superstar – und das nicht nur in seinem Heimatland Österreich. Seine Musik spiegelt sich im Erfolg junger österreichischer Bands wie Bilderbuch und Wanda wider. Nun wurden auch fünf seiner Alben noch einmal aufgelegt.

Hans Hölzel, wie Falco bürgerlich hieß, wurde in Wien geboren und versuchte seine ersten musikalischen Schritte als Bassist in verschiedenen Bands zu gehen. Doch erst mit der Erfindung der Kunstfigur “Falco” und seinem eigenen Song „Ganz Wien“, den er als Einlage bei einem Auftritt seiner damaligen Band Drahdiwaberl spielte, fand er sein Konzept. Von nun an ging es nur noch bergauf für den Exzentriker: “Rock Me Amadeus” wurde weltweit zum Erfolg, das Lied schaffte es sogar bis auf Platz eines der Billboard-Charts in den USA. Das gelang bis dato keinem deutschsprachigen Musiker mehr.

Folgen des Ruhms

Doch Kokain und Alkohol wurden zu seinem Verhängnis, zerstörten Beziehungen mit Freunden und Kollegen. Auch musikalisch fand der Sänger – nach großen Erfolgen mit Songs wie “Jeanny” – nicht mehr in die Spur. Mehrere Comeback-Versuche scheiterten. Mit gerade einmal 40 Jahren krachte Falco völlig betrunken mit seinem Auto in einen Bus und starb.

arte erinnert am Samstag (28. November) mit der  Dokumentation „Too young to die: Falco – Sterben, um zu leben“ an den einflussreichen Musiker und lässt viele Freunde und Wegbegleiter wie Falcos Manager Horst Bork oder den niederländische Produzent Ferdi Bolland (produzierte einige Alben des Sängers) zu Wort kommen. Zu sehen sein werden auch private Aufnahmen aus dem Leben Falcos.

“Too young to die: Falco – Sterben, um zu leben”, arte (Samstag, 28. November – 21:45 Uhr)

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