Video-Interview: „Ghost“ unmasked – Teil 1

Neulich in Berlin: Tobias Forge betritt die Büroräume seiner Plattenfirma. Er trägt: Chucks, graue Jeans, T-Shirt, schwarze Jeansjacke. Am Abend wird er mit Ghost das Metallica-Konzert im Olympiastadion eröffnen und dabei selbstverständlich im Gewand der Kunstfigur Cardinal Copia agieren. Zuvor aber legt Forge die Maske ab – zum bislang erst zweiten Mal überhaupt und exklusiv für den deutschen ROLLING STONE.

Zu besprechen gibt es viel: Nach einigen EPs und zwei Alben war Ghost 2015 mit „Meliora“ der endgültige Durchbruch gelungen. In den USA erreichte die Band damals die Top Ten der Billboard Charts, es gab einen Grammy für die »Best Metal Performance«. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand der vielleicht größte Trumpf der Band in der Anonymität ihrer Mitglieder: Die häufig wechselnden Musikerinnen und Musiker von Ghost bezeichnet Forge als „Nameless Ghouls“, er selbst agierte zunächst unter dem Moniker Papa Emeritus und seit der Veröffentlichung des aktuellen Albums „Prequelle“ als Cardinal Copia.

Bereits seit 2017 steht fest, dass sich hinter der vermeintlichen Band Ghost vor allem der schwedische Musiker Tobias Forge verbirgt. Nun nimmt er die Maske auch vor der Kamera des ROLLING STONE ab und spricht über seine Kindheit und Jugend im schwedischen Lingköping, die frühen Tage von Ghost und die politische Bedeutung hinter der mit biblischen und historischen Motiven aufgeladenen Metaphorik von Ghost.

Das Video-Interview mit Ghost, Teil 1:


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Ringo Starr: „Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass irgendein Bastard John getötet hat“

Ringo Starr erinnert sich an die Zeit, als John Lennon erschossen wurde. Der Musiker wurde am 8. Dezember 1980 vom einem besessenen Fan ermordet. Mark Chapman hatte Lennon vor  dessen Residenz in Manhattan aus nächster Nähe getötet – der Beatles-Star wurde mit vier Kugeln hingerichtet. In einem Interview mit dem US-ROLLING-STONE eröffnete Starr nun, wie er diese Zeit wahrgenommen hat: „Als John von uns ging, war ich auf den Bahamas. Ich bekam einen Anruf von meinen Stiefkindern in L.A., die sagten, dass etwas mit John passiert ist“, erklärte er. „Und dann riefen sie an und sagten: ,John ist tot‘. Und ich wusste…
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