Warum nur? Jack White und Jimmy Page sind große Fans vom Metallica-Album „St. Anger“

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Warum nur? Jack White und Jimmy Page sind große Fans vom Metallica-Album „St. Anger“

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Wer an die durchweg gelungenen Alben von Metallica denkt, der muss weit zurück in die 8oer Jahre gehen. „Master Of Puppets“ (1986) und „…And Justice For All“ (1988) gelten zu Recht als die besten Werke im Schaffen der Thrash-Metal-Pioniere. Auch das „Black Album“ (1991) mag man vielleicht noch dazu zählen.

Dann folgten mediokre Platten. In den mittleren 90er Jahren öffneten sich Metallica einer neuen Zielgruppe, indem sie ihrer Musik die Härte nahmen – und es mit Cover-Versionen sogar fast ins Format-Radio schafften. „St. Anger“ (2003) ist das vielleicht kompromissloseste Album im Schaffen der Band. Dumpf aufgenommen, reduziert, sehr hart und kaum eingängig – und auch nicht wirklich gut.

Jetzt hat das Werk von prominenter Stelle Zuspruch erhalten:  „St. Anger“ – Produzent Bob Rock berichtet von einer Begegnung mit dem ehemaligen Led-Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page: „Es ist toll dich zu sehen. Ich liebe das „St. Anger“-Album” – diese Worte soll Page an Rock gerichtet haben. Bei einer Film-Premiere sei er auch auf Jack White getroffen, der ihm sagte: „Es ist meine Lieblings-Platte von Metallica“.

Es zeigt sich, dass es unter vielen Musikern offenbar viele Anhänger der unter Fans weniger gemochten Werke gibt. „Ultimate Classic Rock“ berichtete neulich, dass David Bowie „Lulu“ (Metallicas Zusammenarbeit mit Lou Reed von 2011) für ein Meisterwerk hält.

Musikalisch macht sich die Band derzeit rar, die Abstände zwischen neuen Veröffentlichungen werden größer. Mit „Death Magnetic“ (2008) ist der letzte Release bereits sieben Jahre her. Konkrete Aussichten auf eine neue Platte gibt es nicht.

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