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Was ging im Kopf von „Batman“-Psychopath James Holmes vor?


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Was am 20. Juli 2012 in einem Kino in Aurora für viele Fantasy-Fans gemütlich begann, entwickelte sich für die Zuschauer von „The Dark Knight Rises“, dem dritten Teil der Batman-Trilogie von Christopher Nolan, zu einem Alptraum. Denn an diesem Tag lief James Holmes Amok und tötete zwölf Menschen und verletzte 70 weitere Personen, als er in dem vollbesetzten Kinosaal das Feuer eröffnete.

Da Holmes selbst seine Unschuld aufgrund einer Geistesstörung beteuerte, wurde dem Gericht nun ein privates Notizbuch des Täters vorgelegt, welches dieser kurz vor dem Attentat seinem Psychiater zumailte. Am Dienstag (26.05.15) wurden Auszüge der Aufzeichnungen vorgetragen.

Die Botschaft ist, dass es keine Botschaft gibt

Auf  mehr als 20 Seiten stellte Holmes Fragen wie „Was ist der Sinn des Lebens?“ oder „Was ist die Bedeutung von Tod?“. Neben solch allgemeinen Gedankengängen gehen aus den Notizen auch Auskundschaftungen verschiedener Kinos hervor. Holmes plante zunächst, seine Tat auf einem Flughafen durchzuführen, doch dann entschied er sich dagegen, da er befürchtete, dass sein Amoklauf als Terroranschlag missinterpretiert werden könnte.

Holmes schrieb: „Die Botschaft ist, dass es keine Botschaft gibt.“ Obwohl er im Vorhinein wusste, dass er bei einem Anschlag auf ein Kino mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gefasst werden würde, entschloss er sich für einen solchen Ort. „Die Zwangsvorstellung, zu töten, seit ich ein Kind war, wurde mit dem Alter immer realistischer“, notierte er.

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Und so setzte Holmes offensichtlich das um, was ihm schon immer im Kopf umherschwirrte. Er schickte sein Notizbuch mit 20 unterschiedlichen, halb abgebrannten 20-Dollar-Scheinen zu seinem Psychiater. Außerdem war in dem Paket eine Zeichnung mit der Zahl eins sowie mit dem Unendlichkeitssymbol enthalten. Letzteres war in Holmes Kalender, der am Tag der Schießerei in seiner Wohnung gefunden wurde.

Andy Cross/The Denver Post via Getty Images) Andy Cross/The Denver Post via Getty Images

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