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Unterhose und Bibel von Elvis standen zum Verkauf

Der King bietet sein königliches Unterhöschen zum Verkauf und die werte Gefolgschaft... zeigte sich nicht euphorisch. Dafür wechselte Elvis' Heiligstes den Besitzer: Seine Bibel wurde für £59.000 versteigert.
Foto:
Grant Goddard/ Redferns/ Getty Images
Elvis Presley-Trug Unterwäsche

So mancher Fan will seinem Idol ein Stückchen näher kommen. Backstage bei seinen Konzerten zum Beispiel. Auch beliebt ist es, einen persönlichen Gegenstand des Lieblingsstars zu erwerben, um ihn dann sein Eigen nennen zu dürfen und zu wissen, dass einen jetzt etwas greifbares mit besagter Person verbindet. Besonders nostalgischen Wert hat das Gute Stück dann, wenn besagter Held bereits verstorben ist. Man denke da an eine oft gehörte Platte aus dem persönlichen Fundus oder an ein Kleidungsstück. Manche Sache ist da aber ein wenig skurriler. Eine nicht verzehrte Toastscheibe der Backstreetsboys oder so. Aber ob sinnvoll oder nicht: Versteigerungen dieser Art sind bisweilen ein gutes Geschäft.

Auch für Fans von Elvis Presley Fans gibt es genügend Angebote dieser Art. Ein englisches Auktionshaus bietet dieser so manch schönes Stück des verstorbenen Stars zur Versteigerung. Sie entstammen alle dem Fundus eines im Jahr 2006 geschlossenen Elvis-Presley-Museums. Am Samstag war in Stuckfort, Manchester nun wieder so ein glorreicher Tag für Sammler,  wie die BBC berichtet. Unter anderem feil geboten: Eine Bibel und Elvis' Unterhose. Nicht gewaschen seit dem Tragen bei einer Performance im Jahre 1977. Die Pop-Antiquität weist sogar noch Gebrauchsspuren auf. Den Schlüpfer gab es zum Schnäppchen von £ 7.000. Leider doch noch zu teuer? Das höchste Gebot lag bei lumpigen £ 5.000.

Dafür konnte aber die Bibel, die dem Musik-Monarchen mal gehörte, den glücklichen Besitzer wechseln. Ganze £ 59.000 (umgerechnet ca. 74.000 €) war sie am Ende wert. Elvis hatte sie 1957 von seinem Onkel Vester und seiner Tante Clettes unter den Weihnachtsbaum gelegt bekommen. Und der Geist der Weihnacht hielt sich wohl über die Jahre. Auktionsleiterin Karen Fairweather war ganz aus dem Häuschen. Man hatte nur mit £ 25.000 gerechnet: "Es war so eine aufregende Atmosphäre im Raum, wir hatten 300 Leute im Auktionsgebäude, außerdem wurde Online und via Telefon über die ganze Welt verteilt mitgeboten. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als es für diesen Preis verkauft wurde."

>>>> Hier noch ein interessantes Angebot für Elvis-Fans:

Kuriose Sammlerstücke: Elvis Presleys Fingerabdrücke werden versteigert

Die Leute kaufen ja bekanntlich immer alles, warum also nicht auch die Fingerabdrücke von Elvis Presley? Selbige stammen von Presleys Antrag auf einen Waffenschein und sindangeblich die einzigen, die vom King existieren.

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Kommentare (3)
Elvis Presley-Auktion

Hallo Frau Schmiegel, ich muss mich doch sehr über Ihren Schreibstil wundern: Sie tun so, als hätte Elvis die Unterhose persönlich zum Kauf angeboten. Das kann er gar nicht, weil er tot ist, und das hätte er auch nie getan. Dass dieses Kleidungsstück dann aber nicht verkauft wurde, scheinen Sie als Misserfolg zu werten. Ich sehe das anders: es zeigt, dass es noch Menschen mit Anstand gibt. Eine gebrauchte Unterhose - von wem auch immer - zu versteigern, finde ich absolut geschmacklos. Umso mehr freut es mich, dass die Bibel einen Rekordpreis erzielt hat. SIe hätten das Ganze also auch durchaus positiver formulieren können. In diesem Fall hat nämlich buchstäblich der Anstand über die "schmutzige Wäsche" gesiegt.

Unterhose und Bibel von Elvis zum Verkauf

Hallo Frau Schmiegel,
Ihr Magazin ist vor allem dafür bekannt, sich vor allem auf die Musik verschiedener Künstler zu focussieren. Seit langem ist mein Eindruck, dass Elvis in Ihrem Blatt deutlich unterrepräsentiert ist. Selbst an runden, bedeutsamen Jahrestagen wie etwa aktuell zum 35. Todestag findet man nichts oder bestenfalls Randnotizen. Wenn dann doch einmal ein nennenswerter Artilkel erscheint, würdigt er bestenfalls und standardmäßig Elvis`Sun Zeit und die Aufnahmen von 1969 in Memphis, selbst das oft nur mit deutlichen Relativierungen. Dass sich nun ausgerechnet Ihr Blatt auf triviales Boulevard- Niveau begibt, und die Unterhosen von Elvis zum Thema macht, zeigt einmal mehr, dass Sie offenbar Elvis musikalisches Schaffen und dessen musik-kulturhistorischen Stellenwert nicht wirklich anerkennen. Und nebenbei.... ebenso wenig seine ungebrochene Poularität.
Nach diesem wirklich bedeutsamen Artikel mit der Unterhose von Elvis, der natürlich nicht zufällig so tut, als böte Elvis diese persönlich zum Verkauf und darauf noch sitzen bleibt, kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Wenn denn jetzt der Tiefpunkt Ihrer Berichterstattung über Elvis erreicht ist, und man die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte diesbezüglich zu grunde legt, darf ich mich zum 200. Todestag über einen gelungenen, sachlichen und Elvis musikalisches Schaffen würdigenden Artikel aus Ihrem Hause freuen.... also natürlich meine Nachfahren, denen dann Elvis - wie Mozart, Bach und Beethoven auch.... immer noch ein Begriff sein wird.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Gute Besserung.

Matthias Konradt

Unterhose und Bibel von Elvis zum Verkauf

Hallo Frau Schmiegel,
Ihr Magazin ist vor allem dafür bekannt, sich vor allem auf die Musik verschiedener Künstler zu focussieren. Seit langem ist mein Eindruck, dass Elvis in Ihrem Blatt deutlich unterrepräsentiert ist. Selbst an runden, bedeutsamen Jahrestagen wie etwa aktuell zum 35. Todestag findet man nichts oder bestenfalls Randnotizen. Wenn dann doch einmal ein nennenswerter Artilkel erscheint, würdigt er bestenfalls und standardmäßig Elvis`Sun Zeit und die Aufnahmen von 1969 in Memphis, selbst das oft nur mit deutlichen Relativierungen. Dass sich nun ausgerechnet Ihr Blatt auf triviales Boulevard- Niveau begibt, und die Unterhosen von Elvis zum Thema macht, zeigt einmal mehr, dass Sie offenbar Elvis musikalisches Schaffen und dessen musik-kulturhistorischen Stellenwert nicht wirklich anerkennen. Und nebenbei.... ebenso wenig seine ungebrochene Popularität.
Nach diesem wirklich bedeutsamen Artikel mit der Unterhose von Elvis, der natürlich nicht zufällig so tut, als böte Elvis diese persönlich zum Verkauf und darauf noch sitzen bleibt, kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Wenn denn jetzt der Tiefpunkt Ihrer Berichterstattung über Elvis erreicht ist, und man die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte diesbezüglich zu grunde legt, darf ich mich zum 200. Todestag über einen gelungenen, sachlichen und Elvis musikalisches Schaffen würdigenden Artikel aus Ihrem Hause freuen.... also natürlich meine Nachfahren, denen dann Elvis - wie Mozart, Bach und Beethoven auch.... immer noch ein Begriff sein wird.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Gute Besserung.

Matthias Konradt

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