Springsteen reimt für Obama: "Fox News must be smokin' marijuana."
Was reimt sich auf Obama? Drama - und ohne Frage: Marihuana. Dieser geistige Erguss entspringt Bruce Springsteen. Der komponierte einen Song für seinen Präsidentschaftskandidaten und griff im politisch-korrekten Vokabular vielleicht ein wenig daneben, was dem Spaß beim Zuhören keinen Abbruch tut. Das Beweisvideo gibt es hier.
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Screenshot Video
Bruce Springsteen am 23. Oktober auf der Kundgebung in Virginia.
Für über 5.000 Fans hatte Bruce Springsteen am Dienstag ein kleines Schmankerl seiner Reimkünste parat. Springsteen spielte in Virginia auf einer Kundgebung für die Wiederwahl des US-Präsidenten Barack Obamas. Dem Onlineauftritt von NBC12 zufolge, war wohl die Mehrheit der gleichen Partei zugeneigt. Springsteen spielte ungefähr die Hälfte der Zeit bei dem insgesamt einstündigen Event.
Dazwischen mischte er diesen amüsante Song, den man sich im Video am unteren Ende des Artikels ansehen kann. Im Song hieß es: "First debate really freaked me out, then Romney got schooled twice by Obama / Smilin' Joe Biden brought the drama / Fox News must be smokin' marijuana."
Schön gereimt und damit direkt gegen politische Gegner geschossen. Wie er darauf wohl kam?
Witzelnd klärte Springsteen das gleich auf. Die Eingebung kam ihm zu Folge während einer der zahlreichen, nächtlichen Anrufe Obamas, so zumindest die scherzhafte Aussage des Musikers dazu. Ob der Titel schon im Vorfeld geschrieben war oder komplett improvisiert , weiß man leider nicht. Es beweist nur wieder, dass Obama einfach die witzigeren Unterstützer hat. Das haben wir beispielsweise auch in unserer Bildergalerie "Obama vs. Romney" illustriert. Hoffentlich nahmen es die lokalen Politiker, die auf der gleichen Veranstaltung auftraten, genauso locker.
Dass Springsteen sich im Wahlkampf demokratisch positioniert, ist natürlich nichts Neues. Kürzlich erschien er auch bei Wahlkampfveranstaltungen in Parma/ Ohio und Ames/ Iowa. Auch schon 2008 wusste der US-Präsident den Sänger hinter sich.
In unserem Heft gibt es jeden Monat die Kolumne "My Typewriter". In unserer aktuellen Ausgabe schreibt Pat Blashill darin über den Präsidentschaftswahlkampf zwischen Barack Obama und Mitt Romney. Für Blashill gibt es nur eine Konsequenz: "Natürlich Obama". Amerikaner wählen Romney nämlich aus dem selben Grund "aus dem sie Jay-Z-CDs kaufen."
Wir haben mal in der Popwelt nachgeschaut, welche Künstler Barack Obama und welche Mitt Romney unterstützen. Mit dabei sind z. B.: Ry Cooder, The National, Kiss, Eagles Of Death Metal, Kid Rock und Nicki Minaj.
The National ergriffen im diesjährigen US-Wahlkampf klar Partei für Barack Obama und unterstützen diesen auch bei Kampagnen. Dafür kassierte die Band bereits einige Hassmails. Ziemlich kleinkariert, dachte sich wohl auch die Band und beharrt auf ihre Position: "This is more important than a rock band."
Der republikanische Präsidentschaftskandidat will großen Wert auf Wohlfühlmomente im Weißen Haus legen. Liveauftritte von Bands wären seine Strategie, wie er nun in einem Interview verriet. Hier Romneys Wunschkandidaten, zu den u. a. The Killers zählen.