- 26. November 2012
von Daniel Koch
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Tocotronic: Neuer Song "Auf dem Pfad der Dämmerung" im Stream
"Ich will Steine werfen, Messer schärfen, Wurzeln brechen, Routen berechnen": Dirk von Lowtzow in Bestform. Nun gibt es mit "Auf dem Pfad der Dämmerung" die erste Single aus dem kommenden Tocotronic-Album "Wie wir leben wollen".
Als wir Dirk von Lowtzow kürzlich auf dem Rolling Stone Weekender zum Interview trafen, sagte er uns zum neuen Tocotronic-Album "Wie wir leben wollen": "Unsere letzten Alben waren so produziert worden, dass sie diesen Live-Charakter haben, um das Gefühl der Unmittelbarkeit zu verstärken. Gleichzeitig sind wir aber auch alle große Fans von emphatischer Popmusik, von Chanson, Pschychedelic, Folk, weirden, spinnerten Sachen - und diese Seite ist in den letzten sieben, acht Jahren etwas in den Hintergrund getreten. Das hatten wir zuletzt bei dem weißen Album ausgelebt - und irgendwie hatten wir Lust, jetzt nach der Pause wieder ein Album zu machen, was man eher so in der Kategorie Pop fassen kann."
Die Single vom neuen Album scheint in dieser Hinsicht ein schöner Brückenschlag zu sein. Textlich werden die Messer geschärft, Steine geschmissen (und gerollt, was wir natürlich sehr sympathisch finden) und der Teufel zitiert - musikalisch scheppert es zwar auch noch schön, aber hin und wieder schillern die Produktionsschnörkel hervor, hört man verhallte Gesangsspuren, eine Gitarre, die in den ersten Sekunden ins Stadion will.
Hier gibt's den Song - das Videointerview mit Dirk von Lowtzow und Rick McPhail gibt's in den nächsten Tagen auf unserer Website.
Tocotronic - Pfad der Dämmerung by rockotronicKommentar schreiben
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Kommentare (14)
Scheisse
Klingt scheisse, wie alles von denen.
von Bernhard Schneider am 26. November 2012 15:11 Uhr
Tocotronic ?
Kenne die Band eigentlich gar nicht - ist das schlimm ? ;-)
von Joachim Reinhardt am 26. November 2012 15:47 Uhr
Toll, Bernhard Schneider...
... immer schön drauf, wie sich das im Internet so gehört. Stellen Sie sich einmal vor, es käme jemand in Ihre Bäckerei, würde reinspazieren und sagen: "Schmeckt scheiße, wie alles von Ihnen" - oder es käme jemand in ihr Büro und würde sagen "Scheiß Arbeit, was sie da machen, wie alles von Ihnen". Schluss jetzt. Das sind Künstler, Musiker, die machen Sachen, die müssen Sie nicht toll finden, kein Mensch hat Sie nach Ihrer Meinung gefragt. Contenance.
von Fredson leScullz am 26. November 2012 16:20 Uhr
Super!
Klingt super, wie alles von denen!
Ne, jetzt ernsthaft. Mir gefällt das Stück wirklich gut. Freue mich auf die Tour.
von Marcus Grund am 26. November 2012 16:34 Uhr
So soll es sein
Gefällt mir ausgesprochen gut. Die Mischung aus Wumms und Pop, Eingängigkeit und Spinnerei ist so Tocoesk, dass einem warm wird ums Herz. Prima, Jungs! 2849 Zeichen übrig? Nö, damit ist alles geasagt.
von Der große Zampano am 26. November 2012 21:14 Uhr
Scheisse
Das war mein erster Kommentar im Internet, ich habe alle Tocotronic Platten der letzten 10 Jahre zu Hause. Ich finde, wie ich gesagt habe, es klingt scheisse, der Sound ist furchtbar schlecht, ich weiss nicht, wo die aufnehmen. Davon abgesehen, habe ich immer wieder versucht, die Band schön zu hören, schliesslich werden sie ja endlos gelobt. Die neue Platte ist bestimmt wieder Album des Jahres usw. Tocotronic ist ganz einfach völlig überbewertet, genauso wie die Ärzte.
von Bernhard Schneider am 27. November 2012 06:55 Uhr
Bernhard
Wahnsinn Bernhard, wirklich 10 Jahre und immer noch Scheiße? Ganz ehrlich lass los, du musst nicht dazugehören.
von Friches Fleich am 27. November 2012 14:36 Uhr
Tocotronic
Ich möchte auch gar nicht dazu gehören, zu dem demütigen Indiepublikum, irgendeinem Gemeinschaftsgefühl. Mein Freund Joachim kennt die Band nicht, das ist auch gut so: Auf dem Pfad der Dämmerung, also wenn das nicht bescheuert klingt. Rolling Stone müsste öfters mal klipp und klar sagen, was schlecht ist, und Tocotronic ist einfach eine furchtbare Band.
von Bernhard Schneider am 27. November 2012 15:47 Uhr
HIldegard Knef
Man kann sie ja vielleicht Scheiße finden oder nicht mögen, ziemlich einfach sogar, aber man kann einfach nicht sagen dass es nicht gut ist was sie machen. Allein wie sie unterschwellig immer irgendwelche bekannten Songs adaptieren. Hier ist's - sieht das jemand genauso? - "Für mich solls rote Rosen regnen" von Hilde Knef, was ich ziemlich gelungen finde
von Hubertus K. am 27. November 2012 16:12 Uhr
Berhard Schneider
Bernhard du hälst deine Karte verkehrtherum. Detoniere bitte nach ihnen. Ärzte und Tocotronic in einen Topf werfen ppphhhhh! Hast du zuviel Zeit oder warum gibt du hier mehrmals Müll von dir.
von Frank am 27. November 2012 17:16 Uhr