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My Bloody Valentine: neues Album fertig

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wollten My Bloody Valentine ihr erstes neues Album seit 21 Jahren veröffentlichen. Fertig ist dieses schon – nur zu kaufen gibt's die Platte leider immer noch nicht.
Foto:
Creation Records
My Bloody Valentine

Es ist fertig: Der Nachfolger des My-Bloody-Valentine-Albums "Loveless", das 1991 erschien. Lange, lange Zeit wurde gemunkelt und gebetet, dass es überhaupt aufgenommen wird. Und – egal, wie lange es auch dauerte – immer war da ein Kevin Shields, der eifrig behauptete, dass es eines schönen Tages so weit sein wird. Am Ende hat er Recht behalten, das gute Stück wurde am 21. Dezember fertig gestellt. So lautet das offizielle Statement auf der Facebook-Seite der Band: "On 21-12-12 we finished mastering the new album!"

Die Songs der noch unbetitelten Platte sollen bereits in den 90ern geschrieben worden sein. Die Trennung der Band kam der Veröffentlichung dann wohl in die Quere. Man darf sich auch fragen, ob die Chemie in der Band noch stimmt, wenn die Mitglieder keinen einzigen neuen Song komponiert haben.

Für 2013 jedenfalls ist die Welttournee angesetzt.

Hier die bisher bekannten Termine in unserer Nähe:

09. März 2013: Glasgow – Barrowlands

10. März 2013: Manchester – Apollo

12. März 2013: London – Hammersmith Apollo

13. März 2013: London – Hammersmith Apollo



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Kommentare (1)
Richtigstellung

Ein kleines bisschen Kontext, den man auch seitens der Redaktion leicht hätte recherchieren können: Auch auf den vorangegangenen Alben und EPs des aktuellen MBV-Line-Ups schrieb Kevin Shields bereits den Großteil des Materials selbst. Auf "Loveless" spielte er darüber hinaus so gut wie alle Gitarren- und Bassparts selbst ein, zudem fiel Schlagzeuger Colm O'Ciosoig krankheitsbedingt weitgehend aus und wurde durch Samples seines eigenen Schlagzeugsspiels vertreten. Bis auf Bilinda Butchers Gesang, der ja auch auf der aktuellen Veröffentlichung zu hören sein wird, kann man also bereits im Fall von "Loveless" fast von einer Kevin-Shields-Soloplatte sprechen. Mit der Bandchemie, auf die der Rolling Stone hier reißerisch verweist, haben die genannten Umstände eher nichts zu tun.

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