18 TV-Serien, die uns ein Leben lang verfolgen werden

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18 TV-Serien, die uns ein Leben lang verfolgen werden

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 „Daktari“ (1966-69)

Daktari

Irgendwas wollen diese amerikanischen Naturliebhaber im afrikanischen Urwald erforschen und haben deshalb eine Lodge mit Tierpark eingerichtet. Die Affen sind raffiniert, die Eingeborenen eingeboren, und manchmal bricht ein Waldbrand aus, ein dänischer Koch kommt vorbei oder ein Baby-Elefant verläuft sich. Der Kolonialismus mit besten Absichten zeigt die Amerikaner als Verantwortungsethiker und Tatmenschen in einer Zeit, als Globalisierung noch ein ferner Schrei war.

„Raumschiff Enterprise“ (1966-69)

Star Trek: The Original Series

Noch war Neil Armstrong nicht auf den Mond gestiegen, als diese Serie in Pappmaché-Kulissen die haarsträubendsten Märchen erzählte. Captain Kirk und der Vulkanier Spock verkörpern die Dichotomie von Herz und Hirn, Tat und Ratio, wie der Arzt Pille und der Ingenieur Scotty die Prinzipien des Skeptizismus und des Pragmatismus verkörpern. Eine internationale Crew löst windschief Probleme, die sie nicht hätte, wenn sie nicht in einem Raumschiff in schwarze Löcher karriolen würde.

„Columbo“ (1968-2003)

Columbo: Bluthochzeit

Die länglichsten Kriminalfilme der Welt: Weil von Beginn an alles klar ist, beschäftigen sich diese Steh- und Dialogmonster ausschließlich mit der Überführung des Mörders. Glasäugig und stumpenrauchend latscht der Kauz Peter Falk durch die Kulissen und spielt den Naiven – zwar glaubt ihm den niemand, aber der Täter tut ihm trotzdem den Gefallen, sich aus Eitelkeit, Hybris oder Ungeduld (oder allem zusammen) selbst zu verraten.

„Love Boat“ (1977-86)

US-Fernsehserie "Love Boat"

Ein Dampfer schippert vor Postkartenprospekten durch Studiokulissen, die aus anderen Serien übriggeblieben sind, während die Schauspieler an Sachen denken, die sie noch erledigen müssen. Auf dem „Love Boat“ gibt es seltsamerweise nur Probleme, aber am Ende der Kreuzfahrt sind alle gelöst, wenn man auch nichts von der Welt gesehen hat. Als Sonderfall des Stockholm-Syndroms liebt man dafür das gesamte Stammpersonal.

„Magnum“ (1980-88)

Magnum P.I.

Tom Selleck und John Hillerman als unwahrscheinliches Traumpaar: der hedonistische amerikanische Privatdetektiv und der analfixierte britische Snob, der eine von Vietnam traumatisiert, der andere (angeblich) von Burma und Afrika. Auf Hawaii bewachen sie das Anwesen eines stets abwesenden Schriftsteller-Millionärs und geraten in Geschichten, gegen die der Film noir eine glasklare Angelegenheit ist. Hawaii sieht wenig verheißungsvoll aus, wenn Magnum nicht gerade auf dem Surfbrett paddelt.

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